Wilde Malve
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| + | Die wilde Malve ist eine bis zu 1,2 m hohe, krautige Pflanze. Sie ist zwei- oder mehrjährig und hat rundlich, bis nierenförmige Blätter. Die Blüten sind rosaviolett, purpur oder weiß und blühen zwischen Mai und September. | ||
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| + | Die Blüten enthalten [[Schleimstoffe]] (bis 10 %), [[Flavonoide]] (u.a. das [[Anthocyane|Anthocyan Malvin]]) und [[Gerbstoffe]]. Die Blätter enthalten [[Schleimstoffe]] (ca. 10 %), bestehend aus [[Galactose]], [[Glucose]], [[Arabinose]], [[Xylose]] und [[Rhamnose]], sowie Galacturonsäure. Ausserdem enthalten sie [[Flavonoide]] und [[Gerbstoffe]]. | ||
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| + | * Hiller, K. Melzig, M.F. (2003): Die große Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg. | ||
| + | * Krneta-Jordi, M. (1999): Der Heilpflanzengarten im Botanischen Garten der Universität Bern. vaö-Verlag Agrarökologie Berne, Hannover. | ||
| + | * Reichling, J. Gachnian-Mirtscheva, R. Frater-Schröder, M. Saller, R. Di Carlo, A. Widmaier, W. (2005): Heilpflanzenkunde für Tierärzte. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg. | ||
Version vom 14:07, 6. Feb 2010
Die wilde Malve (Malva sylvestris) gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae).
| Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines
Namen
Große Käsepappel, Rosspappel
frz. mauve sauvage, grande mauve
Der Gattungsname Malva stammt aus dem Griechischen maláche. Das deutsche Wort Malve ist dagegen dem Lateinischen entlehnt.
Eignung als Futter
Die wilde Malve ist eine gute Futterpflanze. Es können sowohl Blüten, Blätter, Stängel und Samen verfüttert werden.
Die Blüten der wilden Malve werden von Degus gerne gefressen.
Die Pflanze
Die wilde Malve ist eine bis zu 1,2 m hohe, krautige Pflanze. Sie ist zwei- oder mehrjährig und hat rundlich, bis nierenförmige Blätter. Die Blüten sind rosaviolett, purpur oder weiß und blühen zwischen Mai und September.
Die Blüten enthalten Schleimstoffe (bis 10 %), Flavonoide (u.a. das Anthocyan Malvin) und Gerbstoffe. Die Blätter enthalten Schleimstoffe (ca. 10 %), bestehend aus Galactose, Glucose, Arabinose, Xylose und Rhamnose, sowie Galacturonsäure. Ausserdem enthalten sie Flavonoide und Gerbstoffe.
Literatur
- Hiller, K. Melzig, M.F. (2003): Die große Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg.
- Krneta-Jordi, M. (1999): Der Heilpflanzengarten im Botanischen Garten der Universität Bern. vaö-Verlag Agrarökologie Berne, Hannover.
- Reichling, J. Gachnian-Mirtscheva, R. Frater-Schröder, M. Saller, R. Di Carlo, A. Widmaier, W. (2005): Heilpflanzenkunde für Tierärzte. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg.




