Nussbaum

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 +Der Nussbaum stammt ursprünglich aus Asien, genauer aus Persien. Über Griechenland gelangte er ins Römische Reich und verbreitete sich von da über ganz Mitteleuropa.
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 +Der Nussbaum gelangte über Gallien nach Deutschland und wurde als "Welschbaum" bezeichnet. Damals wurden die Bewohner Galliens als "Welsche" bezeichnet und noch heute wird der Begriff gebraucht und bezeichnet die französischsprachige Bevölkerung in der Schweiz.
 +Im 18. Jahrhundert ist dann daraus der uns noch heute geläufige Name Walnussbaum entstanden.
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 +Der botanische Name ''Juglans'' stammt von den Römern. Sie weihten seine Früchte ihren Göttern und nannten sie Jovis glans, was soviel bedeutet wie Jupiters Eichel. Daraus entstand dann der Name Juglans.
===Beschreibung/Habitus=== ===Beschreibung/Habitus===
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 +Der Nussbaum hat in der Jugend eine dünne, glatte, silbergraue Rinde. Im Verlaufe der Zeit wird diese immer dunkler, wird schwarzgrau, dicker und bekommt tiefe Furchen.
 +Die Blätter bestehen normalerweiese aus sieben Fiederblätter. Auffällig sind die ausgeprägten, grossen Blattnarben an den Ästen, an welchen man auch im Winter den Nussbaum sehr gut erkennen kann.

Version vom 00:53, 15. Sep 2005

Der Nussbaum (Juglans regia L.) gehört zur Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae).

Botanischer Name
Nussbaum (Juglans regina L.)
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Nussbaum (Juglans regina L.)
Systematik
Familie: Walnussgewächse
Art: Nussbaum, Walnussbaum
Français:
Famille: Juglandacées
Espèce: Noyer royal
English:
Family: Juglandaceae
Species: Persian Walnut
Wissenschaftlicher Name und Synonyme
Juglans regina L.
Eignung für Degus
Nicht geeignet, vor allem frische Pflanzenteile

Nüsse als seltener Leckerbissen geeginet.


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung:

Der Nussbaum ist für Degus nicht geeignet.

Der Nussbaum ist ein anspruchsvoller, lichtliebender Baum. Er liebt mildes, niederschlagreiches Klima. Er wird bis zu 30 Meter hoch, erreicht ein Alter von bis zu 160 Jahre und gilt als schnellwüchsig. Er ist ein Windblütler und Einhäusig. Seine Samen (Walnüsse) werden oft durch Tiere verbreitet, welche sie verschleppen.


Allgemeines

Nussbaum für Degus

Der Nussbaum ist für Degus nicht geeignet. Er enthält Gerbstoffe welche als möglicherweise problematisch gelten. Zwar gibt es inzwischen Indizien, die darauf deuten, dass Degus Gerbstoffe sehr gut vertragen, doch aufgrund mangelnder Erfahrungen und unsicherer Informationslage ist es zur Zeit sicher besser auf Nussbaum zu verzichten. Besonders frische Pflanzenteile wie die Blätter sollten gemieden werden. Das Holz ist warscheinlich relativ unproblematisch und sollte, sofern es nicht ständig durch neues Nussbaumholz erneuert wird, relativ bedenkenlos sein. Die Nüsse sind für Degus geeignet. Aufgrund ihres hohen Energiegehaltes sollten sie nur sehr sparsam verfüttert werden. Sie dazu auch Kategorie:Leckerbissen.

Der Nussbaum als Futterpflanze

Um die Eignung des Nussbaums als Futterpflanze zu verstehen, muss man wissen, welche Inhaltsstoffe im Nussbaum stecken und welche Wirkung er hat.

Inhaltsstoffe

  • Gerbstoffe
  • ätherisches Öl
  • Glykoside, daraus entsteht Juglon (wirksam gegen Pilzerkrankungen)
  • Flavonoide
  • Vitamin C

Wirkung

Der Nussbaum gilt als: verdauungsfördernd, bitter, reinigend, blutdrucksenkend, blutzuckersenkend, entzündungshemmend, antiseptisch, färbend.


Biologie

Systematik


reife Walnuss
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reife Walnuss

Fortfplanzung

Die Pflanze

Name und Herkunft

Der Nussbaum stammt ursprünglich aus Asien, genauer aus Persien. Über Griechenland gelangte er ins Römische Reich und verbreitete sich von da über ganz Mitteleuropa.

Der Nussbaum gelangte über Gallien nach Deutschland und wurde als "Welschbaum" bezeichnet. Damals wurden die Bewohner Galliens als "Welsche" bezeichnet und noch heute wird der Begriff gebraucht und bezeichnet die französischsprachige Bevölkerung in der Schweiz. Im 18. Jahrhundert ist dann daraus der uns noch heute geläufige Name Walnussbaum entstanden.

Der botanische Name Juglans stammt von den Römern. Sie weihten seine Früchte ihren Göttern und nannten sie Jovis glans, was soviel bedeutet wie Jupiters Eichel. Daraus entstand dann der Name Juglans.

Beschreibung/Habitus

Der Nussbaum hat in der Jugend eine dünne, glatte, silbergraue Rinde. Im Verlaufe der Zeit wird diese immer dunkler, wird schwarzgrau, dicker und bekommt tiefe Furchen. Die Blätter bestehen normalerweiese aus sieben Fiederblätter. Auffällig sind die ausgeprägten, grossen Blattnarben an den Ästen, an welchen man auch im Winter den Nussbaum sehr gut erkennen kann.


Standort


Wuchsverhalten


Verwendung


  • In der Kosmetik finden die braun färbenden Schalen Verwendung als Bräunungsmittel.

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