Windröschen
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20130419Anemone_nemerosa001.JPG
Windröschen (Anemone) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).
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Allgemeines
Namen
engl. anemone, frz. anémone, ital. anemone, span. anemone
Eignung als Futter
Windröschen werden von dem meisten Säugern nicht gefressen, da Protoanemonin diese Pflanzen ungenießbar macht. In Ausnahmefällen kann Protoanemonin Matschkot verursachen. Kaninchen, Meerschweinchen, Degus und Chinchillas vertragen protoanemoninhaltige Pflanzen sehr gut und können es sehr gut einschätzen, jedoch sollte zum Anfüttern dennoch besser mit im Frühjahr gepflückten Scharbockskraut begonnen werden, um auch das letzte Risiko einer Überschätzung von Protoanemonin auszuschalten. Wenn diese vier Arten einmal eine protoanemoninhaltige Pflanze gefressen haben, kann man sich sicher sein, daß sie nur noch soviel von diesen Pflanzen fressen, wie sie auch problemlos vertragen.
Die Akzeptanz von Buschwindröschen als Futter ist recht gering.
Beim Trocknungsvorgang zerfällt Protoanemonin.
Windröschen-Arten
In Deutschland kommen folgende Windröschen-Arten vor:
- Busch-Windröschen (Anemone nemerosa L.)
- Bastard-Windröschen (Anemone ×seemenii Camus)
- Großes Windröschen (Anemone sylvestris L.)
- Gelbes Windröschen (Anemone ranunculoides L.)
- Narzissenblütiges Windröschen (Anemone narcissiflora L.)
Literatur
- Haeupler, H., Muer, Th. (2007): Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart
- Frohne, Pfänder (2004): Giftpflanzen. Ein Handbuch für Apotheker, Ärzte, Toxikologen und Biologen; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart