Seifenrindenbaum
aus Degupedia, der freien Wissensdatenbank
(Unterschied zwischen Versionen)
| Version vom 12:43, 1. Nov 2007 DavX (Diskussion | Beiträge) ← Go to previous diff |
Version vom 08:07, 14. Jun 2008 DavX (Diskussion | Beiträge) Go to next diff → |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| [[Bild:Quillaja saponaria.jpg|thumb|240px|right|Seifenrindenbaum]] | [[Bild:Quillaja saponaria.jpg|thumb|240px|right|Seifenrindenbaum]] | ||
| - | Der '''Seifenrindenbaum''' oder '''Quillay''' (''Quillaja saponaria'' MOLINA) gehört zur Familie der [[Rosaceae|Rosengewächse]] (''Rosaceae''). Laut Angaben der [[APG]] zählt der Seifenrindenbaum zur Familie ''Quillajaceae''. | + | Der '''Seifenrindenbaum''' oder '''Quillay''' (''Quillaja saponaria'' MOLINA) gehört gemäß [[APG]] zur Familie der ''[[Quillajaceae]]''. Er wurde zuvor zu den [[Rosaceae|Rosengewächsen]] (''Rosaceae'') gezählt. |
| Der Seifenrindenbaum ist ein bis zu 15 m hoher immergrüner Baum. Seine Heimat ist in Chile und Bolivien. | Der Seifenrindenbaum ist ein bis zu 15 m hoher immergrüner Baum. Seine Heimat ist in Chile und Bolivien. | ||
Version vom 08:07, 14. Jun 2008
Der Seifenrindenbaum oder Quillay (Quillaja saponaria MOLINA) gehört gemäß APG zur Familie der Quillajaceae. Er wurde zuvor zu den Rosengewächsen (Rosaceae) gezählt.
Der Seifenrindenbaum ist ein bis zu 15 m hoher immergrüner Baum. Seine Heimat ist in Chile und Bolivien.
Aus seiner Rinde wird die Panamarinde gewonnen, welche als biologisches Wasch- und Putzmittel verwendet wird. Ihre reinigende Wirkung basiert auf einem hohen Gehalt an Saponinen.
Die Rinde des Seifenrindenbaums enthält Triterpensaponine (8-10 %), Gypsogensäure, Quillajasäure, verschiedene Zuckerbausteine (D-Apiose, Arabinose, Fructose, Galactose, Rhamnose, Xylose, Glucoronsäure), Gerbstoffe und Calciumoxalat (10 %).
Literatur
- Hiller, K. Melzig, M.F. (2003): Die große Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg.




