Wiesen-Kümmel
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| - | Der Wiesen-Kümmel ist eine einjährige, bis zu 50 cm hohe, krautige Pflanze. Ihre weissen Blüten erscheinen zwischen April und Juni. Der Wiesen-Kümmel wächst auf Wiesen und Weiden bis in 1900 m Höhe. Er bevorzugt Lehm- und Tonböden und ist ein [[Nährstoffzeiger]] (vgl. [[Zeigerpflanzen]]). | + | Der Wiesen-Kümmel ist eine sommergrüne, meist zweijährige, bis zu 50 cm hohe, krautige Pflanze. Sie bildet im ersten Jahr eine rübenartige Wurzel (Pfahlwurzel). Ihre Blätter sind doppelt bis dreifach gefiedert. Ihre weissen Blüten erscheinen zwischen April und Juni. Die Früchte reifen als Doppelachänen. Der Wiesen-Kümmel wächst auf Wiesen und Weiden bis in 1900 m Höhe. Er bevorzugt Lehm- und Tonböden und ist ein [[Nährstoffzeiger]] (vgl. [[Zeigerpflanzen]]). |
| - | Inhaltsstoffe: [[Flavonoide]], [[Cumarine]], 3-7% [[ätherisches Öl]], [[Monoterpene]], fettes Öl (bis 20%), [[Eiweiss]], [[Polysaccharide]], Spuren von [[Furocumarin]]en (Fleischhauer et al. 2007). | + | Inhaltsstoffe der Früchte: [[Flavonoide]], [[Cumarine]], 3-7% [[ätherisches Öl]], [[Monoterpene]], fettes Öl (bis 20%), [[Eiweiss]], [[Polysaccharide]], Spuren von [[Furocumarin]]en (Fleischhauer et al. 2007). |
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| + | Die Früchte werden verwendet gegen Magenbeschwerden und zum Würzen von Brot, Sauerkraut, Wurst, Käse, Kartoffelspeisen und Quark. Als Tee wirkt er blähungshemmend. Destiliertes Kümmelöl wird zudem in der Likörindustrie eingesetzt (Franke 1997). | ||
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Version vom 08:23, 16. Feb 2022
Der Wiesen-Kümmel (Carum carvi L.) ist eine Carum-Art und gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae).
Die Pflanze
Der Wiesen-Kümmel ist eine sommergrüne, meist zweijährige, bis zu 50 cm hohe, krautige Pflanze. Sie bildet im ersten Jahr eine rübenartige Wurzel (Pfahlwurzel). Ihre Blätter sind doppelt bis dreifach gefiedert. Ihre weissen Blüten erscheinen zwischen April und Juni. Die Früchte reifen als Doppelachänen. Der Wiesen-Kümmel wächst auf Wiesen und Weiden bis in 1900 m Höhe. Er bevorzugt Lehm- und Tonböden und ist ein Nährstoffzeiger (vgl. Zeigerpflanzen).
Inhaltsstoffe der Früchte: Flavonoide, Cumarine, 3-7% ätherisches Öl, Monoterpene, fettes Öl (bis 20%), Eiweiss, Polysaccharide, Spuren von Furocumarinen (Fleischhauer et al. 2007).
Die Früchte werden verwendet gegen Magenbeschwerden und zum Würzen von Brot, Sauerkraut, Wurst, Käse, Kartoffelspeisen und Quark. Als Tee wirkt er blähungshemmend. Destiliertes Kümmelöl wird zudem in der Likörindustrie eingesetzt (Franke 1997).
Literatur
- Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München.
- Franke, W. (1997): Nutzpflanzenkunde. Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
- Machatschek, M. (2007): Nahrhafte Landschaft. 3. Auflage. Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar. (S. 48-56)




