Gemeiner Bocksdorn

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Der Gemeine Bocksdorn (''Lycium barbarum'') gehört zur Gattung der [[Bocksdorne]] innerhalb der Familie der [[Solanaceae|Nachtschattengewächs]] (''Solanaceae''). Der Gemeine Bocksdorn (''Lycium barbarum'') gehört zur Gattung der [[Bocksdorne]] innerhalb der Familie der [[Solanaceae|Nachtschattengewächs]] (''Solanaceae'').
-Die Beeren werden im englischsprachigen Raum '''Goji''' oder '''Wolfberry'''.+Die Beeren werden im englischsprachigen Raum '''Goji''' oder '''Wolfberry''' genannt.
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* [http://www.awl.ch/heilpflanzen/lycium_barbarum/index.htm W.Arnold (2010): Gemeiner Bocksdorn] * [http://www.awl.ch/heilpflanzen/lycium_barbarum/index.htm W.Arnold (2010): Gemeiner Bocksdorn]
-* [http://sun.ars-grin.gov:8080/npgspub/xsql/duke/plantdisp.xsql?taxon=2373 Dr. Duke's Phytochemical and Ethnobotanical Databases: Lycium barbarum] 
-* [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&taxon_id=200020536 Flora of China: Lycium barbarum] 
-* [http://www.pfaf.org/user/Plant.aspx?LatinName=Lycium%20barbarum Plants for a Future: Lycium barbarum] 
 +Fütterungserfahrungen mit Bocksdornbeeren:
 +
 +* [http://www.degupedia.de/board/viewtopic.php?f=12&t=2338 Bocksdornbeeren für Chinchillas und Degus?]
[[Kategorie:Bäume und Sträucher]] [[Kategorie:Bäume und Sträucher]]

Version vom 20:14, 17. Okt 2010

Der Gemeine Bocksdorn (Lycium barbarum) gehört zur Gattung der Bocksdorne innerhalb der Familie der Nachtschattengewächs (Solanaceae).

Die Beeren werden im englischsprachigen Raum Goji oder Wolfberry genannt.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Eignung als Futter

Die Beeren werden seit einiger Zeit im Handel als getrocknete Beeren angeboten und als heilbringendes Nahrungsergänzungsmittel angepriesen. Die Beeren sind wenig süß und in der ungezuckerten Variante ein denkbares Tierfutter. Bei Chinchillas und Degus gibt es positive Fütterungserfahrungen, die darauf hindeuten, dass die Früchte als Leckerbissen eingesetzt werden können.

Giftigkeit

Obwohl die Pflanze häufig als giftig bezeichnet wird (siehe Text unten), ist die Giftigkeit des erwähnten Wirkstoffs Hyoscyamin zweifelhaft. Erwähnte Vergiftungsfälle, wie sie von Roth und Kollegen (1994) angeführt werden, klingen zudem sehr exotisch. Sie erwähnen tödliche Vergiftungen bei Kamelsen, die größere Mengen der Pflanze gefressen hätten.

Die Pflanze

Die genaue Herkunft des Bocksdorns ist unbekannt, wird aber in Eurasien zwischen Südeuropa und China vermutet. Er ist ein bis zu 3 m hoher Strauch mit langen, herabhängenden und bedornten Zweigen. Die graugrünen Blätter sind lanzettlich, 3-10 cm lang und wechselständig angeordnet. Zwischen Juni und September erscheinen die violetten Blüten aus denen sich zwischen August und Oktober die 1-2 cm langen, elliptischen Beeren heranwachsen, die ausgereift sich rot verfärben. Obwohl die Beeren in diverser Literatur als giftig bezeichnet werden (vgl. Haberer 2004; Roth et al 1994), scheinen diese Angaben fragwürdig zu sein. Die Beeren werden seit langem in der traditionellen orientalischen Medizin eingesetzt. In jüngerer Zeit wurden Eigenschaften entdeckt, die das Altern verlangsamen sollen und bei der Behandlung von altersbedingten Erkrankungen nützlich sein könnten. Ausserdem wurden positive Effekte bei Diabetes festgestellt (Ho et al. 2007).

Literatur

  • Haberer, M. (2004): Taschenatlas Gartenpflanzen. Eugen Ulmer, Stuttgart.
  • Ho, Y-S. Yu, M-S. Lai, C. S-W. So, K-F. Yuen, W-H. Chang, R. C-C. (2007): Characterizing the neuroprotective effects of alkaline extracts of Lycium barbarum on β-amyloid peptide neurotoxicity. Brain Research Report 1158: 123-134. doi:10.1016/j.brainres.2007.04.075 (http://dx.doi.org/10.1016/j.brainres.2007.04.075).
  • Roth, L. Daunderer, M. Kormann, K. (1994): Giftpflanzen - Pflanzengifte. Nikol Verlag, Hamburg.

Fütterungserfahrungen mit Bocksdornbeeren:

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