Winterharte Passionsblume
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==Literatur== | ==Literatur== |
Version vom 16:11, 4. Mai 2019
Die Maypop-, Echte Passionsblume oder Winterharte Passionsblume (Passiflora incarnata) ist eine Passionsblumen-Art. Sie ist die Typusart der Gattung der Passionsblumen.
Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines
Namen
Der Gattungsname Passiflora bedeutet Passionsblume, incarnata bedeutet "die Fleisch gewordene".
Die Cherokee in Tennessee nennen die Pflanze ocoee und nach ihr sind ein Fluss und Tal (Ocoee River (https://en.wikipedia.org/wiki/Ocoee_River) und Valley) benannt.
Die Pflanze
Die Passionsblume ist mehrjährig, kletternd und kann bis zu 10 m lange Ranken machen. Der Stängel ist dünn und innen hohl. Wenn er jung ist, ist er grün, wird später graugrün. Die Blätter wachsen wechselständig und sind tief 3-teilig gelappt, 6-15 cm lang und auf der Unterseite fein behaart. Die Blüten sind bläulich-violett, 5-9 cm gross und erscheinen zwischen Mai und September. Aus den Blüten entwickeln sich bis zu 6 cm lange, ovale und essbare Früchte.
Die Passionsblume ist im Süden der USA und in Mexiko beheimatet.
Die Winterharte Passionsblume zählt zu den frosthärtesten Passionsblumen, da sie bis zu -15 °C verträgt. Sie wird pharmazeutisch genutzt, ist aber wegen ihrer Winterhärte auch eine beliebte Zierpflanze und in den USA werden auch ihre Früchte gegessen.
Inhaltsstoffe
- Flavonoide
- Alkaloide, gemäss älterer Literatur sollen im Kraut ca. 0,05% Harmanalkaloide vorkommen, was jedoch umstritten ist
- ätherisches Öl
- Spuren von cyanogenen Glykosiden (Gynocardin)
- Maltol (ca. 0,05%)
- organische Säuren
(Reichling et al. 2005; vgl. Wichtl 2002; Meier et al. 2003)
In der Tiermedizin wird das Kraut in Form von Aufgüssen innerlich bei Unruhezuständen und nervös bedingten Magen-Darmstörungen verwendet (Reichling et al. 2005; vgl. Meier et al. 2003). Die Passionsblume wird zudem häufig in Teemischungen kombiniert, beispielsweise mit Hopfen, Baldrian, Pfefferminzblättern.
Literatur
- Meier et al. (2003): Passiflora. In: Hagers Handbuch der Drogen und Arzneistoffe, HagerROM. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York. [nicht gesehen, zitiert in Reichling et al. 2005]
- Reichling, J. Gachnian-Mirtscheva, R. Frater-Schröder, M. Saller, R. Di Carlo, A. Widmaier, W. (2005): Heilpflanzenkunde für Tierärzte. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg.
- Wichtl, M. (2002): Teedrogen und Phytopharmaka. 4. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart.
- https://de.wikipedia.org/wiki/Passiflora_incarnata