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Murx Pickwick Quoten-Kobold

Anmeldungsdatum: 23.07.2005 Beiträge: 4622 Wohnort: Runkel
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Verfasst am: 14.05.2009 21:06 Titel: Re: Die Rohfaser in der Ernährung von Kaninchen |
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Zitat: |
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass beim selberabfressen nie Verdauungsprobleme auftreten, auch wenn man sie sofort auf die Wiese setzt.
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Ne interessante Beobachtung - vielleicht war es ja auch das, weshalb ich nie Schwierigkeiten mit Frischfutter mit neuen Kaninchen hatte ... als ich noch die Buchten hatte, hatte ich keine Notfallkaninchen aufgenommen, weil ich den Platz nicht hatte. Als ich dann den Platz hatte, war das, weil ich nun die Weide hatte ...
@Andreas:
Du setzt doch neue Kaninchen auch gleich auf die Wiese, oder?
@saloiv:
Hast du mal probiert, den Heukaninchen über mehrere Wochen nachts frisch geschnittene Haselnuß-, Birken- und Nadelholzzweige anzubieten? _________________ Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!
Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.
Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland" |
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Andreas Kaninchen würden Wiese kaufen
Anmeldungsdatum: 27.02.2009 Beiträge: 1239
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Verfasst am: 14.05.2009 21:47 Titel: Re: Die Rohfaser in der Ernährung von Kaninchen |
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Murx Pickwick hat Folgendes geschrieben: |
@Andreas:
Du setzt doch neue Kaninchen auch gleich auf die Wiese, oder?? |
Ja, sicher.
Was könnte ihnen besser helfen, wenn sie krank sind? Einzeln zur "Quarantäne" in Buchten setzen und Heudiät?
Ich persönlich bin der Meinung, dass auch die Bewegung an der frischen Luft hilft, verkorkste Tiere wieder hinzukriegen. Wir hatten mit dieser Methode jedenfalls bisher kein Problem. Sicher brauchen sie eine gewisse Zeit. Manche Tiere nehmen erst einmal ab - kommt wahrscheinlich auch darauf an, mit was sie vorher "gemästet" wurden. Aber irgendwann kannst Du zugucken, wie sie aufblühen: das Fell wird schöner (wenn es sich nicht gerade gewälzt hat), die Augen glänzen, das ganze Tier ist aufgeweckt und wirkt irgendwie selbstbewußter - man kann es schlecht beschreiben...
Könnt Ihr sehen, wie sie lacht...?
freundliche Grüße,
Andreas
Edit: Beim "auf die Wiese setzen" kommt es aber natürlich auch auf den Pflanzenbestand an - bzw. auf das, was halt zusätzlich verabreicht wird. Die Geschmäcker und vermutlich vor allem die Bedürfnisse sind da ganz verschieden. Man muss da schon testen und probieren...
Zuletzt bearbeitet von Andreas am 14.05.2009 21:55, insgesamt einmal bearbeitet |
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saloiv Freak
Anmeldungsdatum: 14.03.2009 Beiträge: 400
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Verfasst am: 14.05.2009 21:49 Titel: |
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Haselnuss gehört bei mir zur Grundnahrung. Meine eigenen haben immer einen großen Haufen auf der Wiese liegen (und teilweiße in den Gehegen). Die anderen bekommen ihn auch in die Gehege (auf der Wiese allerdings nicht, weil die Gehege oft umgestellt werden und jedesmal die ganzen Äste zu verlegen ist etwas aufwändig...). Haselnuss wurde sogar etwas gefressen, von den Heukaninchen, aber in ungewohnt kleinen Mengen .
Birke und Nadelbäume biete ich selten an, weil Hasel (& Obstbäume, Weide) eigentlich bevorzugt werden und bevor es liegen bleibt (ich fälle ja schon jede Woche einen halben Hasel, aber die wachsen schnell nach...).
EDIT: Achja, auch bei mir haben alle Kaninchen bisher ersteinmal leicht abgenommen. Die anschließend aufgebauten Muskeln machen das aber schnell wieder wett. Wenn ich meine Kaninchen anschaue, sind es solche Muskelpackete, dass ich bei anderen Kaninchen immer den Körperbau komisch finde. Wenn unbemuskelte Kaninchen dagegen anschaut, wirken sie richtig krank/ungesund . _________________ Der Weg zur Quelle führt immer gegen den Strom.
Kaninchenwiese - Ernährung für Kaninchen |
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