Diskussion:Papier als Futter

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Da es nicht einfach ist an Zahlen zu kommen, woraus genau eine Zeitung besteht, dank einem Beitrag in der Tierzeitschrift "Tierwelt" habe ich ein Beispiel geliefert bekommen, das einen wertvollen Anhaltspunkt geben kann. Laut einem Beitrag von Waber (2012) besteht die Zeitschrift zu 98% "ökologisch nachhaltig produziertem Zeitungspapier" und 2% Druckfarbe. Das Altpapier wird in der Schweiz laut Beitrag von genau zwei Abnehmer verarbeitet, der im Artikel portärtierten Papierfabrik Perlen Papier AG (http://www.perlen.ch/) in Perlen, Kanton Luzern und dem Altpapierwerk in Utzendorf, Kanton Bern. Bevor das Altpapier verarbeitet werden kann, müssen zuerst Fremdmaterialien wie Plastik und magnetische Teile ausgesondert werden und dann muss es von Fremdbestandteilen getrennt werden. Der grösste Anteil macht dabei die Druckerschwärze aus. Das geschieht in einer "Waschmaschine", in der die Druckfarbe durch starke Reibung von den Faserteilchen gelöst wird und durch Zugabe von etwas Chemikalien in einem Wasserbad an die Oberfläche gelangt und dort in Form von Schaum abgeschöpft werden kann. Dieser Schlamm wird in Betonfabriken und Ziegeleien als Heizmaterial genutzt. Danach werden die alten Fasern mit etwa 20% Frischholz aufgefrischt und dienen nun der Recyclingpapierherstellung. Allerdings gelangt ein guter Teil an Altpapier von Europa nach China und Indien: gut 8,6 Millionen Tonnen sollen es sein. --davX Literatur 22:21, 5. Dez 2012 (CET)

Zitierte Literatur

  • Waber, N. (2012): Altpapier ein begehrter Rohstoff. Tierwelt 45 (8. November), S. 27.
  • Altpapier-bleibt-hier.ch (http://www.altpapier-bleibt-hier.ch/) (Infoseite über Altpapier der Perlen Papier AG)
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