Sandbad

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Das Sandbad ist ein wichtiger Bestandteil der Käfigeinrichtung. Zwar ist es nicht nötig, den Degus allezeit ein Sandbad zur Verfügung zu stellen und kämen sie gar auch ohne aus, doch die Degus haben ein Bedürfnis, zwecks Fellpflege sich im Dreck (bzw. Sand) zu wälzen. Das Sandbad ist ein wichtiger Bestandteil der Käfigeinrichtung. Zwar ist es nicht nötig, den Degus allezeit ein Sandbad zur Verfügung zu stellen und kämen sie gar auch ohne aus, doch die Degus haben ein Bedürfnis, zwecks Fellpflege sich im Dreck (bzw. Sand) zu wälzen.

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Das Sandbad ist ein wichtiger Bestandteil der Käfigeinrichtung. Zwar ist es nicht nötig, den Degus allezeit ein Sandbad zur Verfügung zu stellen und kämen sie gar auch ohne aus, doch die Degus haben ein Bedürfnis, zwecks Fellpflege sich im Dreck (bzw. Sand) zu wälzen.

Das Sandbad dient also der Fellpflege, aber es dient auch dem Sozialverhalten.

Formenvielfalt bei den Sandbadgefässen
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Formenvielfalt bei den Sandbadgefässen
Inhaltsverzeichnis

Sandbadformen

Als Sandbad eignen sich unterschiedlichste Formen. Sie müssen einfach nagefest sein, sollten also vorzugsweise aus Ton/Keramik, Stein, Metall oder Glas sein.

Sand

  • Vogelsand Handelsüblicher Vogelsand ist meist ziemlich grob. Das Fell der Degus ist nicht so empfindlich wie das von Chinchillas. Daher kann man diesen Sand eigentlich verwenden, doch Degus bevorzugen eindeutig feineren Sand.
  • Quarzsand/feiner Meersand etc. Von der Feinheit ist dieser Sand ok und wird von den Degus auch gerne angenommen, doch er ist nicht porös und nimmt Feuchtigkeit daher etwas weniger gut auf.
  • Tonsand/Chinchillasand Er ist sehr fein, porös und nimmt Feuchtigkeit sehr gut auf und kommt dem Dreck, welche die Degus in der Wildnis haben wohl am nächsten.

Attapulgit ("Chinchillasand")

Empfohlen wird oft Chinchillasand. Chinchillasand besteht meist aus Attapulgit, einem Tonmineral. Nun steht dieses Attapulgit unter dem Verdacht, lungenkrebserregend zu sein, bei verschiedenen Nagern wurde die Lungengängigkeit des Attapulgits nachgewiesen. Es sollte also beim Hantieren mit Chinchillasand ein paar Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden:
1. Der Sand ist vorsichtig in die Badegefäße zu füllen, so daß es möglichst wenig staubt.
2. Es empfiehlt sich, Badebehälter zu benutzen, die einen hohen Rand aufweisen, um ein unnötiges Einstauben des Wohnbereichs zu verhindern.
3. Wenn der Badebehälter keinen hohen Rand hat, sollte er so aufgestellt werden, daß er in einem separatem Abteil des Käfigs steht, so daß sich der Staub beim Baden nicht im gesamten Käfig und der gesamten Wohnung verteilen kann.
4. Beim Aussieben des Sandes ist darauf zu achten, daß ein Mundschutz getragen wird oder so vorsichtig gesiebt wird, daß nicht zuviel vom Staub sich in der Wohnung verteilt.
5. Steht der Degukäfig im Kinderzimmer, in denen kleine Kinder schlafen, oder im Babyzimmer, sollte vorsichtshalber auf Attapulgit verzichtet werden und eine Alternative gewählt werden.
Es ist eher unwahrscheinlich, daß badende Degus zuviel Staub vom Attapulgit einatmen, da sie so intelligent sind, beim Sandbaden nicht einzuatmen. Sie wollen schließlich ihr Fell reinigen und nicht Sand in die Nase bekommen, was beim Einatmen während des Sandbadens unweigerlich der Fall wäre. Der Degukäfig außerhalb des Sandbades jedoch sollte vor zu großer Staubbelastung durch den Badesand genauso geschützt werden, wie der menschliche Bereich.

Quarzsand

Es gibt auch Chinchillasand, der aus kleinen Quarzkristallen besteht. Dieser ist für Chinchillas zwar nicht geeignet, da die Quarzkristalle das Fell durch ihre scharfen Kanten in Mitleidenschaft ziehen, aber Degus haben nicht so ein weiches Fell wie Chinchillas, so daß dieser Chinchillasand durchaus für Degus geeignet ist. Dadurch, daß Quarzkristalle keine spitzen, langen Nadeln wie Attapulgit bilden, können sie auch keinen Lungenkrebs auslösen.

Quarzsand aus dem Bauhandel ist, wenn er feinkörnig genug ist, auch geeignet, jedoch sollte auf eine Korngröße unter einem Millimeter geachtet werden. Bei größeren Korngrößen wird das Fell durch die scharfen Kanten der Quarzkristalle angegriffen.

Granatsand

Sehr gut geeignet ist sogenannter Granatsand. Granatsand ist sehr fein und die Körner sind rundgeschliffen. Durch diese runden Körner können sie das Fell nicht verletzen, weder vom Degu noch vom Chinchilla. Durch die runde Form kann er auch keinen Lungenkrebs erzeugen, da er nicht in der Lunge bleibt. Granatsand ist, wenn überhaupt, nur über den Baustoffhandel zu beziehen. Er wird im Allgemeinen zur Wasserfilterung eingesetzt.

Vogelsand

Vogelsand enthält scharfe Muschelschalenstückchen, die das Fell regelrecht kaputtschleifen. Wenn aber der Vogelsand mit einem feinen Sieb gesiebt wird, ist er durchaus als Badesand geeignet, da nur der feinkörnige Quarzsand übrigbleibt.

Lavaerde/Lehm

Lavaerde ist genauso wie Attapulgit ein Tonmineral. Anders aber wie Attapulgit neigt Lavaerde dazu, zu klumpen, wenn es feucht wird. Lavaerdeklumpen können sich nach dem Markieren des Sandes im Fell des Degus festsetzen und so zu juckenden und unschönen Stellen im Fell führen. Das gleiche gilt für Lehm. Beides ist deshalb nur als Vermischung mit Quarzsand geeignet, da der Quarzsand das Zusammenklumpen und Festsetzen im Fell verhindert.


Kleine Sandbad-Galerie

Hier gibt es eine kleine Auswahl an verschiedenen Sandbäder...

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