Zuckerrohr
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Der Zuckerrohr (Saccharum officinarum L.) gehört zur Familie der Süssgräser (Poaceae).
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Die Pflanze
Herkunft
Der Zuckerrohr wurde vermutlich schon vor etwa 2000 Jahren in Neuguinea aus dem Saccharum robustum BRAND. et JESW. kultiviert. Über Indien gelangte er später nach Europa.
Habitus
Der Zuckerrohr ist eine mehrjährige, bis zu 7 m hohe Graspflanze. Der grüne bis gelbe Halm ist etwa 2 bis 5 cm dick, in dessen Mark die Pflanze Zucker (Saccharose) speichert. Die Blätter sind schmal, maisblattähnlich und werden etwa 1 bis 2 m lang. Der Blütenstand ist risepenförmig und wird bis zu 1 m lang.
Vermehrung
Die Blüten des kultivierten Zuckerrohrs bilden keine Samen. Die Pflanzen werden daher vegetativ vermehrt. Dabei werden die Pflanzen als Stecklinge aus Halmstücke gezogen.
Ernte
Der Zuckerrohr wird geerntet, wenn die Blätter gelb werden oder wenn der Zuckergehalt in der Pflanze am höchsten ist (ca. 15 %). Dazu werden den Halme Proben entnommen. Das ist etwa 1 bis 2 Jahre nach der Auspflanzung der Fall. Die Halme werden kurz abgeschnitten. Für die Zuckergewinnung werden diese zudem zerkleinert und mit Walzen ausgequetscht.
Verwendung
Der Zuckerrohr wird für verschiedene Zwecke verwendet.
- Zuckerherstellung
- Rum-Herstellung
- Ethanol-Herstellung
Literatur
- Goldstadt-Reiseführer (1993): Pflanzenführer Tropisches Lateinamerika. Goldstadtverlag, Pforzheim.
- Franke, W. (1997): Nutzpflanzenkunde. Georg Thieme, Stuttgart.




