Senfölglykoside
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| - | Senfölglykoside geben [[Kreuzblütengewächse]]n wie [[Rettich]], [[Senf]], [[Kresse]] oder [[Kohl]] ihren typischen, scharfen, teils bitteren Geschmack. Es gibt etwa 120 verschiedene Arten und sie dienen den Pflanzen als Schutz gegen Tierfrass und vermutlich auch gegen Krankheiten und Keime, da einige Senfölglykoside stark antibakteriell und keimtötend wirken (vgl. Fleischhauer et al. 2007). | + | Senfölglykoside geben [[Kreuzblütengewächse]]n wie [[Rettich]], [[Senf]], [[Gartenkresse|Kresse]] oder [[Kohl]] ihren typischen, scharfen, teils bitteren Geschmack. Es gibt etwa 120 verschiedene Arten und sie dienen den Pflanzen als Schutz gegen Tierfrass und vermutlich auch gegen Krankheiten und Keime, da einige Senfölglykoside stark antibakteriell und keimtötend wirken (vgl. Fleischhauer et al. 2007). |
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Aktuelle Version
Senfölglykoside oder Glucosinolate sind Glykoside, bei denen das Aglycon (Genin) über ein Schwefelatom an den Zuckerteil (Glycon) gebunden ist.
Senfölglykoside geben Kreuzblütengewächsen wie Rettich, Senf, Kresse oder Kohl ihren typischen, scharfen, teils bitteren Geschmack. Es gibt etwa 120 verschiedene Arten und sie dienen den Pflanzen als Schutz gegen Tierfrass und vermutlich auch gegen Krankheiten und Keime, da einige Senfölglykoside stark antibakteriell und keimtötend wirken (vgl. Fleischhauer et al. 2007).
Literatur
- Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München.
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