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Was füttert Ihr wenn Ihr keine Zeit habt für Wiese?
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   Degupedia-Forum » Tierernährung und Pflanzen » Was füttert Ihr wenn Ihr keine Zeit habt für Wiese? Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
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bobbylein
Lästermaul


Anmeldungsdatum: 18.06.2010
Beiträge: 123
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 22.05.2015 13:20    Titel: Was füttert Ihr wenn Ihr keine Zeit habt für Wiese? Antworten mit Zitat

Hallo,

mich würde interessieren, was Ihr Euren Tieren gebt, wenn Ihr keine Zeit habt, auf die Wiese zu gehen. Denn es kommt doch mal vor, dass man am Abend eine Verabredung hat, in den Sport gehen will oder ähnliches. Ich habe dann immer ein mega schlechtes Gewissen und gebe das, was ich beim Gemüsehändler immer noch kaufe, Kräuter und Löwenzahn. Aber das lassen die Kaninchen dann auch einfach liegen.

Doch manchmal geht es halt nicht. Was ich auch nicht mehr mache ist bei strömenden Regen zu gehen. Mr. Green Danach war ich einfach zu nass.
Und wie macht Ihr das?

LG,
Bobbylein
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Lilith-Louhi
Lästermaul


Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 22.05.2015 15:42    Titel: Re: Was füttert Ihr wenn Ihr keine Zeit habt für Wiese? Antworten mit Zitat

Meine Woche ist durchgeplant, keine Wiese ist keine Option denn genug Gemüse für 18 Meeris zu kaufen dauert min. genauso lange und ich hätte Sorge das ich sie damit aus dem Gleichgewicht bringe.

Ich sense im Moment jeden zweiten Tag, das Ganze wird dann nass gemacht (wenn es nicht schon regennass ist) und auf dem kalten Stallboden auf einer saugfähigen Unterlage locker gehäuft. Das sind dann vier Portionen (2x Abendessen und 2x Frühstück), habe ich Termine manage ich das so das ich mal nur für einen Tag hole um den Rythmus zu verändern, sodass es dann mit dem "freien" Abend passt.
Ist es sehr warm muss ich jeden Tag fahren, da muss ich einfach sehen das es passt oder in aller größter Not meinen Mann schicken. Aber bisher läuft es super, Tage ohne Wiese gibt es keine.

Tut mir leid aber so richtige Alternativen fallen mir da nicht ein.
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Andreas
Kaninchen würden Wiese kaufen


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 1235

BeitragVerfasst am: 22.05.2015 22:29    Titel: Re: Was füttert Ihr wenn Ihr keine Zeit habt für Wiese? Antworten mit Zitat

bobbylein hat Folgendes geschrieben:
Was ich auch nicht mehr mache ist bei strömenden Regen zu gehen. Mr. Green Danach war ich einfach zu nass.
Und wie macht Ihr das?

Tja, was soll ich sagen? Ich bin immer gegangen. Auch im Winter.

Die folgende Begründung wird mir immer gern übel genommen: wenn ich mir Tiere anschaffe, heißt das Verantwortung übernehmen. Wenn das nicht geht, schaffe ich mir eben nicht Tiere an.

Wir sind letztes Jahr umgezogen. Das hatte bestimmte Gründe. Das Grundstück ist derzeit noch nicht so hergerichtet, dass es kaninchentauglich wäre. Konsequenz: im Moment haben wir (noch) keine Kaninchen.

Es kann sich wahrscheinlich niemand vorstellen, wie schwer es für mich ist, beim Nachhausekommen nicht von Kaninchen begrüßt zu werden...

freundliche Grüße,
Andreas
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DaLo
Lästermaul


Anmeldungsdatum: 05.04.2006
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 22.05.2015 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Und diejenigen, die konsequent 200 Tage im Jahr (ich nehme einfach mal an, dass das die ungefähre Anzahl der Tage ist, an denen man sammeln kann) genug Wiese zusammen sammeln, fahren auch ganz sicher nie und nimmer mal für zwei, drei Tage weg oder sind mal so krank, dass sie keinesfalls Wiese sammeln können oder müssen tatsächlich wo anders mal ganz kurzfristig einspringen, so dass die Tiere tatsächlich statt Nr.1 an dem Tag nur Nr.2 oder gar Nr.3 sind...
Ja... das ist jetzt sicher sarkastisch, aber ganz ehrlich... ich kann und will mir tatsächlich nicht vorstellen, dass es (bis auf ganz wenige Ausnahmen) Menschen gibt, die ALLES dem Wiese sammeln unterordnen. Hier in diesem Forum muss man tatsächlich ein sau schlechtes Gewissen haben, wenn man mal einen Tag seine Tiere nicht konsequent wiesenmäßig ernährt. Ich gehöre ganz bestimmt zu den Menschen, die sehr viel Zeit für Tiere aufwenden, aber wenn ich von der Arbeit komme, ich plötzlich feststelle, einem Tier geht es sauschlecht, ich noch umgehend zum Tierarzt rase, nach zwei Stunden wieder komme, noch kein Abendessen hatte, es bereits dämmert, NEIN... dann gehe ich auf keine Wiese mehr und wer mir dann erzählt, dann soll ich mir eben keine Tiere anschaffen, wenn ich nicht Mutter Theresa bin, die das auch noch gebacken bekommt, dann geht mir leicht die Galle hoch.

An den Tagen, an denen ich nicht dazu komme, genug (oder gar keine) Wiese zu sammeln, füttere ich Gemüse.

Gruß, Dagmar
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Noraja
Freak


Anmeldungsdatum: 25.04.2010
Beiträge: 665
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 23.05.2015 00:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

ich finde es nicht schlimm, wenn man sich selber nicht verrückt macht mir der Fütterung. Die Tierernährung muss genauso wenig jeden Tag perfekt sein, wie die Menschenernährung. Solange man nicht so verschieden Füttert, dass man Verdauungsprobleme provoziert, finde ich es vollkommen OK. Mal ein Tag ohne Wiese ist nun auch nichts, weswegen man sich ein schlechtes Gewissen einreden muss *find*, die Tiere dürfen sich ja auch baldige Wiese freuen.


Ich selber hab ehrlich gesagt aber auch keine Alternative. Denn das mit der Wiesenfütterung ist bei meiner Situation eine sehr schnelle Sache, aufwändig ist nur das Sammeln von speziellen Kräutern und das einzelne Kräuter sammeln mach ich nicht täglich, sondern immer wieder mal, wenn mir danach ist.

Im Alltag Sense ich auf der Wiese meiner Vermieter, das geht so schnell, dass ich bisher nicht auf die Idee kam, eine Alternative zu suchen. Ich nehm die Sense, überquere die Strasse, Sense ein paar Quadratmeter und hab so in max. 5 min mehr als genug Futter für die vier Kaninchen. Wenn wir mal weg sind, machen das die Vermieter an unsere Stelle, tierliebende Nachbarn, die selber mal Kaninchen und Meerschweinchen hielten sind toll !

Ich sense übrigens meistens erst nach 23 Uhr, weil ich nach der Arbeit auch erstmal was essen will, dunkel ist es daher meistens.


Und wenn ich mal nur für 1-2 Tage wegfahre, sense ich etwas mehr und packe ich meinem Mann einen Teil der Wiese in Plastiktüten und die in den Kühlschrank.


Und wenn das ausnahmsweise mal gar nicht geht, weil unser Garten und die Vermieterwiese frisch gemäht sind und ich zu krank oder zu gestresst sein sollte um ein paar Schritte zu gehen und an den Böschungen zu pflücken, dann gäbe es vielleicht einfach mal eine Menge Zweige mit Haselblätter. Das kam in den letzen Jahren allerdings nicht vor.


Wenn Schnee liegt lasse ich das mit dem Wiesensammeln sein. Den das, was ich bei Schnee zusammenkratzen kann, interessiert meine Kaninchen nicht besonders. Und sie selber machen bei Auslauf auch keine Anstalten, die erfrorenen Pflanzen fressen zu wollen. Das einzige, was beim Winterauslauf abgefressen wird, sind die Zierbüsche am Gartenrand.

Im Winter gibts gekauftes Grünzeug und auch nicht-grünes Gemüse und getrocknete Grünpflanzen. Garniert mit kleinen Mengen Haferflocken, Sonnenblumenkerne, ... . Letzen Winter teste ich das Nösenberger Fertigfutter als Beifutter, was mich jedoch nicht überzeugte, weil es so luzernestängellastig ist.
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Maravilla
Süchtig


Anmeldungsdatum: 01.08.2011
Beiträge: 91

BeitragVerfasst am: 23.05.2015 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Bin ich froh, dass meine Degus sich auch mit getrocknetem Zeug zufrieden geben! Denn ich gehe nicht jeden Tag sammeln, sondern bringe normalerweise genug Grünzeug für mehrere Tage mit (alles händisch gepflückt). Das landet dann in den Käfigen, wird teils gleich gefressen und trocknet teils vor sich hin.
Ich habe keine Wiese, wo ich sensen kann. Ich bin schon froh, wenn ich nicht von Fußgängern angesprochen werde, wieso ich in einer geschützten Grünanlage pflücke. Und ich bin froh, wenn nicht alle Grünflächen in der Umgebung gleichzeitig gemäht oder gejätet (Rosenrabatte mit viel Löwenzahn) werden. Mähen ist hier die Lieblingsbeschäftigung unserer Hausmeister und diverser anderer Leute, die für die anderen Grünflächen zuständig sind. Die Pflanzen haben kaum Zeit zum Wachsen. Im trockenen Hochsommer, wenn alles verdorrt ist, bin ich froh, wenn ich noch genug Trockenbestände vom Winter übrig habe, um meinen Tieren davon zu geben. Denn dann ist hier, am Boden, absolut tote Hose angesagt. So, wie sich bisher die Niederschlagsentwicklung abgezeichnet hat, graut es mir wieder vorm Sommer. Dann bleiben nur noch die Blätter. Pflücken im Winter ist sinnlos, denn natürlich werden alle Flächen vorher noch mal raspelkurz gemäht.
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Lilith-Louhi
Lästermaul


Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 23.05.2015 11:38    Titel: Re: Was füttert Ihr wenn Ihr keine Zeit habt für Wiese? Antworten mit Zitat

Ich kann die bissige Ironie nicht so recht nachvollziehen.

Für mich ist glasklar das ich mir keine 20 Meerschweinchen halten kann und will wenn ich deren Versorgung nicht tgl. gewährleisten kann. Meinen Tieren jetzt einen Gemüsetag einzuschieben würde ziemlich sicher mit Verdauungsstörungen enden denn sie bekommen jetzt kein Gemüse. Und ich habe für mich entschieden das ich auch in der Wiesensaison keines zusätzlich füttere nur um Gemüsetage einschieben zu können.

Wenn wir in den Urlaub fahren senst mein Vater und mein Großvater füttert, bin ich alleine kurz weg dann kümmert sich mein Mann. Ich kann das für mich und meine Tiere auch nur durch eigene Wiesen und die Möglichkeit des Sensens realisieren. Tgl. für diese Tierzahl von Hand zu sammeln ist nicht realisierbar, wäre ich in dieser Situation hätte ich nicht so viele Tiere.
In der Umstellungszeit gehe ich auch sammeln weil meine Wiesen (durch Schattenlage) später kommen als andere Futterstellen oder wenn ich gezielt irgendwelche Heilkräuter anbieten will. Aber als Grundversorgung in der Hochsaison könnte ich das nicht leisten.
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Andreas
Kaninchen würden Wiese kaufen


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 1235

BeitragVerfasst am: 23.05.2015 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

DaLo hat Folgendes geschrieben:
ich kann und will mir tatsächlich nicht vorstellen, dass es (bis auf ganz wenige Ausnahmen) Menschen gibt, die ALLES dem Wiese sammeln unterordnen.

In unserer Gegend sind die Ausnahmen eher die Regel. Es gibt hier relativ viel Kleinbauern. Die können nicht abends der Kuh auf den Arsch klatschen und sagen: "Tschüss Elsa, wir sehen uns dann in 3 Tagen wieder, ich hab wichtigeres zu tun". Wenn ich sehe, was hier teilweise ein Aufwand mit Galloway-Rindern in den Obstwiesen betrieben wird... Dagegen bin ich ich ein Faulpelz.

Selbstverständlich geht die Mehrheit in der Freizeit sicherlich gern ins Theater, Kino, in die Kneipe, zum Schlittschuhlaufen, Wandern, Skatabend oder Fussball gucken. Viele fahren auch mehrere Wochen in den Urlaub und liefern das/die Tier(e) irgendwo zur Betreuung ab.

Bei uns ordnet sich nicht ALLES den Tieren unter, sie sind schlicht Bestandteil des Lebens. Das allermeiste Grünzeug hole ich abends auf dem Rückweg von der Arbeit, am Wochenende sind wir gemeinsam mit dem Hund unterwegs und während meine Frau am Ende noch mit dem Hund spielt, haue ich in der Zwischenzeit einen Hektar Wiese um. Bin ich allein unterwegs, habe ich oft die Kamera dabei und gucke Tiere und Pflanzen. Das ist halt mein Kino. Der Einzige, der sich bei uns unterzuordnen hat, bin ich... Wink

DaLo hat Folgendes geschrieben:
NEIN... dann gehe ich auf keine Wiese mehr und wer mir dann erzählt, dann soll ich mir eben keine Tiere anschaffen, wenn ich nicht Mutter Theresa bin, die das auch noch gebacken bekommt, dann geht mir leicht die Galle hoch.

Ich habe auch nicht jeden Tag Grünzeug geholt, schließlich lebten die Kaninchen auf einer Wiese. Aber - Achtung!!! Jetzt kommt ein Karton!!!: hätten wir die nicht gehabt, hätten wir uns auch keine Kaninchen angeschafft. So wie jetzt zur Zeit. Ich schreibe immer "wir" und "ich". Es gibt zigtausende Karnickel in Stuben und Ställen - deren Halter machen es halt anders als wir. Es ist ihre Sache. ICH würde es aber nicht so machen. Na und? Meinst Du, deswegen ändert jetzt jemand seine Haltung? In Berlin Marzahn im 20. Stock?

DaLo hat Folgendes geschrieben:
Hier in diesem Forum muss man tatsächlich ein sau schlechtes Gewissen haben, wenn man mal einen Tag seine Tiere nicht konsequent wiesenmäßig ernährt.

Meine Meinung ist nicht die des Forums wie auch umgekehrt. Ich bin sogar eher gegen viele Meinungen im Forum. Na und? Wink

freundliche Grüße,
Andreas
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davX
Team


Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8551
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 24.05.2015 15:10    Titel: Re: Was füttert Ihr wenn Ihr keine Zeit habt für Wiese? Antworten mit Zitat

Ich verstehe ehrlich gesagt die Aufregung nicht! Was ist so schwer daran, dass man sich die Grünfutterbeschaffung etwas organisiert?

Zitat:

Und diejenigen, die konsequent 200 Tage im Jahr (ich nehme einfach mal an, dass das die ungefähre Anzahl der Tage ist, an denen man sammeln kann) genug Wiese zusammen sammeln, fahren auch ganz sicher nie und nimmer mal für zwei, drei Tage weg oder sind mal so krank, dass sie keinesfalls Wiese sammeln können oder müssen tatsächlich wo anders mal ganz kurzfristig einspringen, so dass die Tiere tatsächlich statt Nr.1 an dem Tag nur Nr.2 oder gar Nr.3 sind...

Kann alles organisiert werden. Bei mildem Winter haben wir hier in der Stadt sogar bis zu 300 Pflücktage oder mehr...

Zitat:

In unserer Gegend sind die Ausnahmen eher die Regel. Es gibt hier relativ viel Kleinbauern. Die können nicht abends der Kuh auf den Arsch klatschen und sagen: "Tschüss Elsa, wir sehen uns dann in 3 Tagen wieder, ich hab wichtigeres zu tun". Wenn ich sehe, was hier teilweise ein Aufwand mit Galloway-Rindern in den Obstwiesen betrieben wird... Dagegen bin ich ich ein Faulpelz.

Volle Zustimmung. Wobei alles letztlich auch eine Frage der Organisation ist. Meine Grosseltern waren Bauern und sie betrieben den Hof zusammen, etwa mit 3 Familien. Mein Grossvater arbeitete tagsüber, abends ging er jeweils in den Stall. Meine Grossmutter hatte zudem lange Zeit noch einen Dorfladen, den sie betrieb. Ferien ging schon, man musste sich aber gut absprechen und man wäre sicher nie einfach in die Ferien gegangen, ohne dass die Tiere gut versorgt gewesen wären oder mitten in der Heuet oder Erntesaison, wenn jede Arbeitskraft gebraucht wurde. Auch wenn da Freizeit drin lag, so denke ich doch, es war strenger als das, was manch einer von uns hat. Aber auch wir können die ganze Fütterung und Pflege der Tiere koordinieren. Wenn man zu zweit ist muss man auch nicht täglich raus, sondern kann sich abwechseln und wenn man genug pflückt, dann reicht es auch mal für mehr als einen Tag. Im Kaninchen-Zucht-Forum wurde sogar schon vor Jahren darüber diskutiert, ob man Gras kühl aufbewahren könne, damit es mehrere Tage halten würde.

Zitat:

Bin ich froh, dass meine Degus sich auch mit getrocknetem Zeug zufrieden geben! Denn ich gehe nicht jeden Tag sammeln, sondern bringe normalerweise genug Grünzeug für mehrere Tage mit (alles händisch gepflückt). Das landet dann in den Käfigen, wird teils gleich gefressen und trocknet teils vor sich hin.

Das kann man auch bei den Meerschweinchen machen, wobei die bekommen bei uns sowieso fast täglich noch die Abfälle, die beim Kochen anfallen und das Zeug ist frisch. Dazu wächst noch einiges auf dem Balkon, sodass ein Tag ganz ohne Frisches schwer machbar wäre.

Zitat:

Im trockenen Hochsommer, wenn alles verdorrt ist, bin ich froh, wenn ich noch genug Trockenbestände vom Winter übrig habe, um meinen Tieren davon zu geben. Denn dann ist hier, am Boden, absolut tote Hose angesagt. So, wie sich bisher die Niederschlagsentwicklung abgezeichnet hat, graut es mir wieder vorm Sommer. Dann bleiben nur noch die Blätter. Pflücken im Winter ist sinnlos, denn natürlich werden alle Flächen vorher noch mal raspelkurz gemäht.

Bei uns ist es sehr unterschiedlich. Es gibt Winter, da sind sie ziemlich konsequent mit kurz schneiden, da muss man schon an den Fluss sammeln gehen oder auf einer der Baubrachen sich auf die Suche machen. Andere Jahre wieder, lassen sie einen Teil der Wiesen stehen. Da ist dann ein Vorrat auf dem Balkon (Balkongarten) und essbare Zimmerpflanzen Gold wert.

Andreas hat Folgendes geschrieben:

In Berlin Marzahn im 20. Stock?

Auch in Berlin Marzahn findet man Grünzeug. Umgebung von Tierpark Berlin ist ziemlich grün, zumindest wenn nicht die Sommerhitze alles ausdorren lässt. Wie Marlén schon geschrieben hat, spielt natürlich auch die Jahreszeit eine Rolle und ob man vielleicht auch noch Brachen oder so kennt, die nicht dem Mähzwang der Stadt zum Opfer fällt...

Zitat:

Es kann sich wahrscheinlich niemand vorstellen, wie schwer es für mich ist, beim Nachhausekommen nicht von Kaninchen begrüßt zu werden...

Oh doch, ich kann mir das sehr gut vorstellen. Da fehlt schon was, wenn man keine Tiere hat.


@bobbylein
Zitat:

mich würde interessieren, was Ihr Euren Tieren gebt, wenn Ihr keine Zeit habt, auf die Wiese zu gehen. Denn es kommt doch mal vor, dass man am Abend eine Verabredung hat, in den Sport gehen will oder ähnliches. Ich habe dann immer ein mega schlechtes Gewissen und gebe das, was ich beim Gemüsehändler immer noch kaufe, Kräuter und Löwenzahn. Aber das lassen die Kaninchen dann auch einfach liegen.

Also ich reiss mir da kein Bein aus: Erstens versuche ich meistens mehr Grünzeug zu besorgen als für ein Tag, dass ich ein bisschen Reserve habe. Zweitens habe ich einen Balkon und Zimmerpflanzen, die zur Not was hergeben und drittens ist da noch der Kühlschrank: Abfälle von Paprika, Kartoffel (Schalen), Karotten und dann noch diverse Saläte (vorallem Chicorée im Winter) darf nicht fehlen. Gut ich habe Meerschweine, keine Kaninchen. Die wurden durch die Domestikation an Küchenabfälle gewöhnt und fressen auch mühelos Kartoffelschalen und ähnliches Zeug... es ist naheliegend, dass sie über Jahrhunderte schon damit gefüttert wurden, neben anderem Grünzeug.

Zitat:

Doch manchmal geht es halt nicht. Was ich auch nicht mehr mache ist bei strömenden Regen zu gehen. Mr. Green Danach war ich einfach zu nass.
Und wie macht Ihr das?

Bei 2 Meerschweinchen ist das kein Problem. Wenn das Wette mal schlecht ist und ich überhaupt keine Lust habe rauszugehen, dann ist da immer noch der Balkon und die Zimmerpflanzen... auf dem Balkon wächst sogar etwas Gras. Und dann wird halt ergänzt was beim Kochen so anfällt und etwas Salate für die Meerschweine hat es meist auch im Kühlschrank, vorallem Chicorée habe ich gerne zu diesem Zweck, weil den bekommt man auch im Winter noch aus der Region und ist daher ziemlich ein saisonales Blatt-Gemüse. Aber wie schon gesagt, ich habe Meerschweine, keine Kaninchen.
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Maravilla
Süchtig


Anmeldungsdatum: 01.08.2011
Beiträge: 91

BeitragVerfasst am: 24.05.2015 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Andreas hat Folgendes geschrieben:
Meinst Du, deswegen ändert jetzt jemand seine Haltung? In Berlin Marzahn im 20. Stock?

Keine Ahnung, welches Klischee damit jetzt tatsächlich bedient werden soll.
Wer hier in Marzahn (ups, ja, ich wohne tatsächlich in Berlin-Marzahn; ist gar nicht so schlimm, wie man als Externer denken mag Wink) kein Frischfutter anbietet, weiß es entweder nicht besser bzw. interessiert sich nicht sonderlich dafür - und befindet sich damit in bester Gesellschaft. Meine Pflegekaninchen kamen aus dem hippen Friedrichshain und kannten bei ihrem Einzug hier nur Möhre. Beim Auszug waren sie an viele Gemüsesorten und ein reichhaltiges Grünpflanzenangebot gewöhnt. -, oder hat tatsächlich nicht die Möglichkeiten, jeden Tag zu sammeln.
Ich wohne schon in einem Gebiet, das deutlich grüner ist als andere Kieze im Bezirk. Und auf welche Probleme ich hier stoße, hatte ich schon geschrieben.

Würde unser Tierheim jetzt vllt. auch noch als Vermittlungsvoraussetzung die Fütterung mit Grünfutter (zumindest für Kaninchen und Meerschweinchen) voraussetzen, würden die Vermittlungszahlen gen Null sinken und das Tierheim aus allen Nähten platzen (macht es eigentlich jetzt schon).

Zitat:
Umgebung von Tierpark Berlin ist ziemlich grün, zumindest wenn nicht die Sommerhitze alles ausdorren lässt.

Ganz ehrlich finde ich nicht, dass ich in der Umgebung vom Tierpark wohne (falls du, David, darauf angespielt haben solltest). Aber das sind vermutlich unterschiedliche Ansichten.
Zitat:
Wie Marlén schon geschrieben hat, spielt natürlich auch die Jahreszeit eine Rolle und ob man vielleicht auch noch Brachen oder so kennt, die nicht dem Mähzwang der Stadt zum Opfer fällt...

Momentan sieht es in meiner Umgebung ungefähr so aus: noch nicht gemähte Stellen sind saftig grün und durchaus gut pflückbar (und könnten bereits am Dienstag oder Mittwoch dem Rasenmäher zum Opfer fallen). Gemähte Stellen ohne Schatten sehen jetzt schon verdorrt und braun aus. Da pflückt man nichts mehr. Und wenn es nicht bald entschieden mehr regnet als bisher, wird sich das auch nicht mehr so schnell ändern.
Wir haben auch eine verwilderte, größere Fläche in der unmittelbaren Umgebung (wurde vor Jahren für viel Geld angelegt, aber nie gepflegt). Aber dort dominieren auch die Wolfsmilchgewächse. Lediglich etwas Wiesensalbei und Großer Wiesenknopf bringen Abwechslung in die Futtermischung. Brennnesseln finde ich in Mengen auch an anderen Stellen, so dass ich auf die große Anzahl dort auch nicht angewiesen bin.
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Andreas
Kaninchen würden Wiese kaufen


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 1235

BeitragVerfasst am: 24.05.2015 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Maravilla hat Folgendes geschrieben:
Andreas hat Folgendes geschrieben:
Meinst Du, deswegen ändert jetzt jemand seine Haltung? In Berlin Marzahn im 20. Stock?

Keine Ahnung, welches Klischee damit jetzt tatsächlich bedient werden soll.

Irgendjemanden erwische ich doch immer... Smile

Eine Tante und eine Oma von mir wohnten in Weißensee, Oma ist später nach Marzahn in eines dieser schicken Arbeiterschließfächer gezogen. Eine andere Tante wohnte in Erkner.

Ich hatte mal eine Freundin in Mitte und Freunde im SO36. In Spandau hatte ich mit den "Falken" zu tun, kenne den Wedding, Tiergarten, das "Klo" am Ku'damm/Leibnitzstr. und Pankow aus früheren Zeiten.

In Falkensee hatte ich auch mal eine Freundin und in Groß Glienicke ein paar Bekanntschaften. Das Umland von Berlin ist wunderschön, die Stadt selbst finde ich heute persönlich grauenvoll. Das ist reine Geschmackssache und keine Klischee-Frage. Ich kenne genauso grauenvolle Ecken in München, Nürnberg, Karlsruhe, Cottbus, Neubrandenburg, Rostock, Dortmund, Saarbrücken... (ich war früher mal viel unterwegs).

Jeder fühlt sich wahrscheinlich angegriffen, wenn man seinen Wohnort negativ erwähnt - nimm's bitte nicht persönlich, aber die Wohnsilos von Marzahn haben mich schwer beeindruckt. Das Dorf an sich war ja mal recht nett Smile

freundliche Grüße,
Andreas

Edit: gemeint war eigentlich: ein Mieter in einem Hochhaus im 20. Stock kann seine Kaninchenhaltung gar nicht ändern Die Nahrungsbeschaffung natürlich schon, da kommen wir aber wieder zum Engagement...
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Maravilla
Süchtig


Anmeldungsdatum: 01.08.2011
Beiträge: 91

BeitragVerfasst am: 24.05.2015 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Andreas hat Folgendes geschrieben:
Oma ist später nach Marzahn in eines dieser schicken Arbeiterschließfächer gezogen.

Schließfach heißt für mich klein und eng. Ganz ehrlich? Als klein und eng würde ich unsere Wohnung nicht beschreiben. Ok, es sind keine 250 qm wie sie so manche Altbauwohnung (unbezahlbar!) am Kudamm hat. Aber für unsere Miete würde ich irgendwo in der Innenstadt eine maximal nur halb so große Wohnung bekommen. Mit einer Umgebung, die nicht halb so grün (und locker bebaut) ist wie mein aktuelles Wohnumfeld. Ich könnte z.B. nicht in einer Straße leben, in der das nächste Haus genau den Abstand einer Straßenbreite und 2 Bürgersteigen entfernt ist. Eine Freundin lebt in Weißensee. Die Wohnung hat ca. 20 qm weniger, sie zahlt 250 Euro mehr. Wo ich dort Grünzeug für meine Degus sammelt sollte, wüsste ich nicht. Denn selbst das Umfeld des Weißen Sees bietet nicht wirklich ausreichend Pflückmöglichkeiten.

Zitat:
Jeder fühlt sich wahrscheinlich angegriffen, wenn man seinen Wohnort negativ erwähnt - nimm's bitte nicht persönlich, aber die Wohnsilos von Marzahn haben mich schwer beeindruckt. Das Dorf an sich war ja mal recht nett Smile

Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich wohne eigentlich ganz gerne hier (bin waschechte Marzahnerin, wenn auch im Ortsteil Biesdorf aufgewachsen). Jeder Kiez hat Vor- und Nachteile. Und Marzahn ist - vom Bezirk her - ja nicht nur Platte, sondern auch zu einem Großteil Siedlungsgebiet mit Einfamilienhäusern und Gärten und wahnsinnig viel Grün. Leider ist es im allgemeinen Sprachgebrauch der Inbegriff von Platte. Und selbst die ist nicht mal im ganzen Ortsteil Marzahn gleich verteilt. Die nördlichen, "neueren" Bereiche sind viel enger bebaut als der Süden. Es gibt also nicht "das Marzahn". Ich vermute zudem, dass es eigentlich noch viel schlimmere Wohngegenden in Berlin gibt, die eigentlich viel eher als Beispiel für "die Platte" herhalten müssten. Und wie du so schön schreibst, haben auch andere Städte so ihre "weniger repräsentativen" Seiten.
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Andreas
Kaninchen würden Wiese kaufen


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 1235

BeitragVerfasst am: 24.05.2015 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, ok - ich gebe mich geschlagen Smile

Maravilla hat Folgendes geschrieben:
Ich könnte z.B. nicht in einer Straße leben, in der das nächste Haus genau den Abstand einer Straßenbreite und 2 Bürgersteigen entfernt ist.

Das ist in Marzahn in der Tat nicht gegeben. Da musst Du mal die Kriegsstraße in Karlsruhe sehen...

Maravilla hat Folgendes geschrieben:
Und Marzahn ist - vom Bezirk her - ja nicht nur Platte, sondern auch zu einem Großteil Siedlungsgebiet mit Einfamilienhäusern und Gärten und wahnsinnig viel Grün. Leider ist es im allgemeinen Sprachgebrauch der Inbegriff von Platte. Und selbst die ist nicht mal im ganzen Ortsteil Marzahn gleich verteilt.

Auch hier hast Du Recht. Ich habe später meine Antwort noch editiert: ich bezog mich eigentlich auf die Haltung, die nicht geändert werden kann, wenn später festgestellt wird, dass es z. B. besser wäre, Kaninchen in Außenhaltung auf einer Wiese leben zu lassen.

Die Nahrung, die man zur Verfügung stellt, ist im Wesentlichen unabhängig vom Wohnort oder der Wohnung. David und ich hatten sogar mal einen Beitrag dazu geschrieben, wo man in urbanen Räumen Futter für Kaninchen finden kann.

Also: gut, dass Du das korrigiert hast, das ist sogar in meinem Sinn. Künftig erwähne ich Marzahn nur noch als stellenweise "Platte", aber mit potentiell gutem Futterangebot für herbivore Kleintiere. Falls ich mich doch noch mal vertue, darfst Du sofort und gern reingrätschen... Smile

freundliche Grüße,
Andreas
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davX
Team


Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8551
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 25.05.2015 14:08    Titel: Re: Was füttert Ihr wenn Ihr keine Zeit habt für Wiese? Antworten mit Zitat

Maravilla hat Folgendes geschrieben:

Momentan sieht es in meiner Umgebung ungefähr so aus: noch nicht gemähte Stellen sind saftig grün und durchaus gut pflückbar (und könnten bereits am Dienstag oder Mittwoch dem Rasenmäher zum Opfer fallen). Gemähte Stellen ohne Schatten sehen jetzt schon verdorrt und braun aus. Da pflückt man nichts mehr. Und wenn es nicht bald entschieden mehr regnet als bisher, wird sich das auch nicht mehr so schnell ändern.

Danke ich finde das sehr interessant, den Unterschied zu sehen, weil bei uns hat es in den letzten Wochen und Tagen öfter mal geregnet und die letzte Woche war das Wetter eher schlecht, kaum ein sonniger Tag (zeitweise für eine Stunde oder zwei schon zwischendurch mal), immer mindestens bewölkt oder Regen und die Temperaturen waren dementsprechend auch eher unterdurchschnittlich, ja wir hatten sogar einen recht kalten Wind. Die Vegetation stört sich daran natürlich nicht, im Gegenteil, die Kälte hemmt vielleicht etwas das Wachstum, aber die Wiesen sind voll in Blüte und saftig, von Dürre ist da nichts zu sehen. Die Südschweiz (insbesondere das Wallis) ist dann wiederum ein anderes Thema, die stehen eher im Regenschatten der Alpen. Ich kenne die Gegend aber weniger gut, weil es doch nicht so naheliegend ist. Das trockene Klima hat die Region jedoch über die Jahrhunderte stark geprägt und den Bau von zahlreichen Bewässerungskanälen und künstlichen Bäche angeregt.

Zitat:

Ganz ehrlich finde ich nicht, dass ich in der Umgebung vom Tierpark wohne (falls du, David, darauf angespielt haben solltest). Aber das sind vermutlich unterschiedliche Ansichten.

Nein es sollte keine direkte Anspielung sein. Natürlich habe ich an dich gedacht, weil ich dich besuchte, als ich im Tierpark war. So weit weg ist es ja nicht, man kann es laufen, wenn man Zeit hat (aber es sind doch ein paar Haltestellen dazwischen und wohl mehr als 30 Minuten zu Fuss). Aber jetzt im Nachhinein die Distanz einzuschätzen fällt mir zugegeben schwer, denn ich weiss, dass man sich schnell täuschen lässt und insofern würde ich das nicht gleichsetzen wollen. Andererseits ist es aber auch immer eine Frage der Perspektive, gerade wenn es ums Pflücken geht, würde ich sagen, da ist wohl die Frage, ob ein Gebiet am Weg liegt, oft von grösserer Bedeutung ist, als ob es jetzt 5 Minuten oder 10 Minuten oder vielleicht gar eine halbe Stunde zu Fuss entfernt liegt... da können schon 5 Minuten ein ordentlicher Umweg sein, wenn man da normalerweise nicht vorbeikommt, während 30 Minuten Weg sehr naheliegend sein können, wenn man ohnehin da täglich vorbeikommt.

Zitat:

Edit: gemeint war eigentlich: ein Mieter in einem Hochhaus im 20. Stock kann seine Kaninchenhaltung gar nicht ändern Die Nahrungsbeschaffung natürlich schon, da kommen wir aber wieder zum Engagement...

Das trifft dann auch auf meine Argumentation zu Wink. Ich bezog mich ebenfalls auf die Fütterung, nicht die Haltung. Bei letzterem hast du natürlich absolut recht, da sind die Möglichkeiten in einer Stadtwohnung sehr begrenzt. Wobei ich behaupte mal, da sind die Möglichkeiten in Berlin Marzahn gar nicht so anders, als ich sie hier im Dietikon, Schlieren bzw. der westlichen Agglomeration von Zürich vorfinde, solange ich nicht gerade ins Grüne raus gehe, was zwar möglich ist, aber man mit deutlich schlechterer Anbindung an den öffentlichen Verkehr kompensiert... und finanziell ist es oft auch nicht unbedingt so erschwinglich, gerade wenn ein Autobahnzubringer noch in der Nähe sich befindet... das wirkt sich letztlich alles auf den Preis aus: Verkehrslage, Nähe zu Zürich, Sonnenlage, Steuerfuss und letztlich auch das Angebot und die Nachfrage auf dem Markt. Das grosse Wachstum findet zur Zeit vorallem in den grossen Überbauungen statt, während Einfamilienhäuser oder Mehrfamilienhäuser mit Grünland ums Grundstück rum, das man nutzen kann, eher Mangelware ist.
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bobbylein
Lästermaul


Anmeldungsdatum: 18.06.2010
Beiträge: 123
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 25.05.2015 15:58    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die vielen Antworten und Meinungen.

Das ist für mich sehr interessant. Ich habe den Eindruck, dass einige wirklich sehr ländlich wohnen und da ist die Grünzeug-Beschaffung vermutlich ein bisschen einfacher.
Ich wohne in München, und ich wohne gerne dort. Aber mit dem Grünzeug ist das da natürlich schwieriger. Zum Glück habe ich es nicht zu weit zum Englischen Garten. Dort habe ich ein paar Wiesen gefunden (im Norden oben), auf denen ich sammeln kann. Doch zum Beispiel habe ich selbst noch nie Apfelbäume gefunden, wo ich mal Apfelzweige pflücken könnte. Aber man wird erfinderisch. Über die Seite mundraub.org habe ich (leider weiter entfernt ) Apfel-und Birnenbäume gefunden, die Birnenzweige wurden von meinen Kaninchen mit Freude verputzt.

Außerdem gibt es direkt hinter meinem Haus eine Kleingartensiedlung, ich frage mich, ob ich nicht da mal nachfragen könnte, ob ich ein paar Zweige bekommen könnte.

Ebenfalls sehr nahe bei mir sind andere kleine Wiesen, doch in dem Jahr, in dem ich dort einige Male geholt habe, waren meine beiden Nasen öfter krank und seither meide ich diese Wiesen. Auch hinter dem Haus wurden zum Beispiel Ameisen bekämpft und da hole ich jetzt auch nichts mehr.

Mir ergeht es im engl. Garten aber ähnlich wie einer anderen Schreiberin hier. Endlich hat man eine Wiese gefunden und bumm: wird die abgemäht Shocked , weil sie zu hoch wird. Manches Mal habe ich da schon heulend gestanden. Also wechsle ich zwischen den Wiesen herum.

Dazu habe ich auch gleich noch eine Frage: Auf einer der Wiesen durften wegen einer Tennisveranstaltung 10 Tage lang Besucher ihre Autos parken. Jetzt nach gut 3 Wochen ist diese Wiese wieder komplett grün und da wächst wieder alles drauf, was ich irgendwie toll finde, wie schnell sich die Wiese wieder erholt hat. Aber würdet Ihr von dieser Wiese was mitnehmen? Ich habe dabei immer noch ein komisches Gefühl, ist das nicht noch viel zu verschmutzt oder verseucht von den Autos?

Und Sonnenblumen habe ich auch noch nie gefunden, ich überlege diese jetzt selbst anzupflanzen.

@Andreas: Ich hoffe, Du hast bald wieder Fellnasen, die Dich abends begrüßen!!!
Und wonach muss ich suchen, um den Thread zu finden, den Du erwähnt hast von wegen "Grünzeug in urbanen Gegenden"?

LG,
Bobbylein
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