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Artgerechte Hamsterhaltung (hkm)
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davX
Team


Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8494
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 17.12.2012 00:20    Titel: Artgerechte Hamsterhaltung (hkm) Antworten mit Zitat

Huhu,

was die Käfige angeht, scheint die Hamsterhilfe NRW zusammen mit Vox/hkm gute Aufklärungsarbeit zu leisten:
http://www.voxnow.de/hundkatzemaus.php
Zumindest dürften solche Beiträge vielen Haltern die Augen öffnen und nachwachsenden Haltern nicht mit einem falschen Haltungsbild auf eine artwidrige Haltungsform prägen, da man ja nix anderes kennt.
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Noraja
Freak


Anmeldungsdatum: 25.04.2010
Beiträge: 663
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 17.12.2012 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ja, Hamster gehören eindeutlig zu den Haustierarten, bei denen die Standard-Haltung als Haustier alles andere als Tiergerecht ist.


ich bin je der Meinung, dass Hamster mehr Platz brauchen, als Kaninchen, da Hamster in der Natur auch sehr viel grössere Reviere haben. In den gezeigen Gehegen würd ich keine Hamster halten wollen.

Wobei man bei Hamstern in der Wohnung mehr machen kann. Gehwege, durch die der Hamster vom einen Grabbereich/Bau zur Futterstelle und zum nächsten Hamsterbereich, .... kommt, lassen sich aufgrund der geringen Körpergrösse gut als "Kanäle" realisieren, die könnte man auch an Zimmerwände schrauben, wo sie wenig Platz wegnehmen.

Liebe Grüsse
Lina
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2Zwerge
Fellnase


Anmeldungsdatum: 05.12.2013
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 05.12.2013 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

Noraja hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

ja, Hamster gehören eindeutlig zu den Haustierarten, bei denen die Standard-Haltung als Haustier alles andere als Tiergerecht ist.


wir befinden uns im Jahr 2013 und immernoch ist in den meisten Köpfen die Haltung von Hamstern in viel zu kleinen Käfigen die Regel.
Woran liegt das ? ....am Netz. möchte ich behaupten.

Denn diejenigen, bei denen die Haltung von Hamstern ein Käfig von 40x36x36 cm DIE Behausung schlechthin ist und für gut befunden wird, hat leider keine Ahnung wie ein PC funktioniert, außer zum Facebook Besuch oder Twitter. Aufklärung was ist das ? Vorinformieren warum dies ? Information null Bock !

Wer sich einen Hamster anschafft will meist nur eines: Seine innere Einsamkeit stillen und sich ein kleines zartes Hamstertier zulegen, wo man domestizieren kann.


Zitat:
ich bin je der Meinung, dass Hamster mehr Platz brauchen, als Kaninchen, da Hamster in der Natur auch sehr viel grössere Reviere haben. In den gezeigen Gehegen würd ich keine Hamster halten wollen.


ein Nager ist ein Nager. Wer Kaninchen in freier Wildbahn beobachten kann, der hat Ahnung von den Bedürfnissen dieser Nagergattung. Wo leben sie ? In Gemeinschaft und auf sandigem Untergrund mit viel Verstecken, Höhlen und einem großen Territorium. Warum macht es sich der Mensch immer so schwer in der Nagerhaltung ?

Gruppenhaltung möglich = Nicht so und unbedingt der Hamster. Er ist und bleibt ein Einzelgänger. Er paart sich und geht mit der Partnerin/dem Partner auseinander. Wird früh geschlechtsreif und geht nach der Paarung seine Wege. ........Gruppenhaltung ist nur dann möglich, wenn sich die Gruppe kennt bzw. miteinander geboren wurde.dies kann, muss aber nicht automatisch so sein .......und eben der Persönlichkeit des Hamsters entsprechend, manche vergesellschaften sich gerne, die anderen streiten sich wenn der Käfig, das Territorium zu groß ist. Oder aber die Geschlechtsreife zu dominant wird. es ist ein Lotteriespiel mit der Vergesellschaftung von Hamstern. Man muss die Tiere dann trennen, wenn dieses Territorium heftig umkämpft wird, wofür es sich lohnt zu umkämpfen. Also die Tendenz ist da, dass das Gehege nicht zu groß sein darf um die Hamster zu vergesellschaften. Die Zweit-und Gruppenhaltung ist dann ausgeschlossen, weil sich der Hamster seiner natürlich angeborenen Bedürfnisse erinnert.

Mein Rat: Zuerst die natürliche Umgebung studieren und dann versuchen, den Hamster als Nagetier zu verstehen. Wir Menschen sind aber außer stande uns in die Tiere hinein zu versetzen.

Denn die Regel ist, wir Menschen verlangen, dass sich das Tier in uns hinein versetzt. *zwinker* Vermenschlichung.


Guckt doch einfach mal in die natürliche Umgebung und wie Nager in dieser leben. Dann weiß man als Mensch automatisch, was Nager für Bedürfnisse haben und wie sie leben wollen. Nicht nur im Verbund (in Bezug auf Meerschweinchen, Kaninchen) sondern so artgerecht wie möglich. ......nicht artgerecht für ein Kanin ist ein Gitterkäfig mit weniger als 150 cm Länge und Gitterstäben auf Gitterrosten mit wenig Beschäftigung. Und Kuscheln und Streicheln .......nun......will das ein Kaninchen wirklich ? Es duldet die Zuwendung des Menschen, wenn es alleine gehalten wird. Es braucht die Nähe und Zuwendung.

Zitat:
Wobei man bei Hamstern in der Wohnung mehr machen kann. Gehwege, durch die der Hamster vom einen Grabbereich/Bau zur Futterstelle und zum nächsten Hamsterbereich, .... kommt, lassen sich aufgrund der geringen Körpergrösse gut als "Kanäle" realisieren, die könnte man auch an Zimmerwände schrauben, wo sie wenig Platz wegnehmen.


ein Hamster ist ein Geselle, der zu den Nagern gehört und auch gerne mal ausbüxt und Gefahr läuft, sich in Gefahr zu begeben. Einem Hamster in der Wohnung in Gängen halten und ihm bauen und diese an Zimmerwände schrauben ? ein Hamster ist keine Katze.

Besser ist ein genügend großer begrenzter Auslauf. Den man im Wohnzimmer nicht aufstellt, sondern in einem Zimmer, wo der Hamster seine Ruhe hat. Hamster mögen es nicht so, mit lauter Musik und Gesprächen beschallt zu werden. Ganz im Gegenteil zu vieler menschlicher Meinung ist ein Hamster kein Vergesellschaftstier, das man als Katze, Hund-ersatz sehen soll, sondern ein ernst zunehmender Geselle, der seine angeborenen Bedürfnisse inne hat, die der Mensch ihm nicht wegzüchten kann.

Wo wenig Platz ist, braucht es auch keinen Hamster. So ist das. Wer für diese quirligen Gesellen einfach keinen ausreichenden Platz schaffen kann, soll sich doch bitte ein Plüschtier anschaffen und mit diesem kuscheln.

Und Buddeln tun übrigens die meisten Hamster sehr gerne. Deshalb ist ein Buddelbereich ab 10 cm dringend notwenig. Mehr wird sowieso immer gerne vom Hamster angenommen. Als Einstreu ist definitiv kein Katzenstreu geeignet oder nur Zeitungspapier. Der Hamster lebt in der Natur in Gängen unter der Erde mehr als 1 Meter und gräbt sich Gänge, Futterbunker und Verstecke. Da ist der Hamster der Maus sehr ähnlich.



ich werde gerne böse, wenn man einen Hamster als kleines Nagetier sehen will, das zu klein ist um ihm als Mensch gerecht werden zu müssen. Es ist ein Muss für mich als Hamsterhalter, meinem Hamster verantwortungsbewusst artgerecht zu werden.

Wir, die wirklich Ahnung von Nagern haben, sollten einen kleinen Hamster nicht unterschätzen. Dieser kleine Schnuck bedarf fürsorglicher und verantwortungsbewusster Haltung und vorallem:

Fachwissen. Dieses Fachwissen bekommt man nicht nur im Netz durch Foren, sondern vorallem durch die Natur selbst.

Wobei Fachwissen auf der Grundlage von Erfahrung(en) beruht, die jeder Mensch für sich selbst erworben, erlesen und erfahren hat.

Also gibt es im Netz keine Meinung, die absolut und richtig ist.

Jeder muss für sich das tun, was für ihn selbst richtig ist und die Erfahrungen anderer einfließen lassen, die er ebenso für richtig hält.

Zum Wohle der Tiere
Birgit




Smile

Wer für kleine Tiere kämpft, geht meist über Halbwahrheitsleichen.
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tibo
Nager-Erforscher


Anmeldungsdatum: 21.11.2013
Beiträge: 46
Wohnort: Vechta

BeitragVerfasst am: 06.12.2013 10:19    Titel: Re: Artgerechte Hamsterhaltung (hkm) Antworten mit Zitat

Wobei man ja auch sagen muss, dass man sich nicht alles von der Natur abschauen kann, da es ja veränderte Bedingungen in der Haltung gibt.
Ich könnte mir jetzt ein Video von wild lebenden Rennmäusen angucken und dann eine größere Gruppe Rennmäuse holen. Das wird aufgrund des Platzmangels dann jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Streit führen. Wie du schon sagtest, ich finde Foren sind eines der wichtigsten Informationsquellen, da man dort auf mehrere Meinungen und im besten Fall Experten trifft und sich nicht auf eine Quelle verlässt.
Die Gefahr sind natürlich konservative Ansichten, die nicht überdacht werden und kritische Hinterfragung abgewiegelt wird (ich glaube so lief es in anderen Foren auch am Anfang mit dem Thema naturnahe Ernährung?). Naja, anderes Thema... Very Happy
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davX
Team


Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8494
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 06.12.2013 15:27    Titel: Re: Artgerechte Hamsterhaltung (hkm) Antworten mit Zitat

Zitat:

Fachwissen. Dieses Fachwissen bekommt man nicht nur im Netz durch Foren, sondern vorallem durch die Natur selbst.

Bücher/Literatur und Naturbeobachtung - meine Meinung. Die Bücher lehren dich richtig hinzuschauen, zu beobachten und zu vergleichen. Es ist einfacher eine Vorlage zu haben, die schon mal Anhaltspunkte gibt, auch wenn sie gewisse Fehler enthalten sollte, als von Null anzufangen.
Dann wenn wir von der Natur sprechen, wer studiert schon Tiere in der Natur? Hand aufs Herz selbst bei den einheimischen Tieren verwenden viele nicht viel Zeit zum hinschauen, geschweige denn, dass sie sich die Mühe machen und in die Mongolei oder nach China zu Reisen um Rennmäuse oder Hamster zu beobachten. Oder nach Chile um Chinchillas oder Degus zu beobachten... Sicher der Aufwand ist beachtlich, aber ich denke das ist einer der grossen Schwachpunkte, dass wir die Heimat der gehaltenen Tiere kaum kennen.

Ein Video ist übrigens so aussagekräftig wie ein Reisekatalog. Wenn wir den gesehen/studiert haben so gibt es immer noch vieles, das wir nicht wissen und wir uns nicht vorstellen können. Eine Ausnahme gibt es jedoch, wenn wir eine ähnliche Region schon besucht haben, dann können wir an diese Erfahrungen anknüpfen und dann kann ein Video, ein Reiseführer oder Reisekatalog etc. uns helfen die Erfahrungen und Gefühle richtig zu verknüpfen zu einem Bild das der Realität nahe kommt. Das Problem beginnt jedoch mit der Bequemlichkeit, der Angst vor dem Aufwand oder dem Desinteresse überhaupt sich erst dem Ziel anzunähern den Lebensraum unserer Tiere genauer zu erforschen. Das können übrigens auch ähnliche Lebensräume sein, die deutlich näher liegen, z.B. bei den Degus der Mittelmeerraum. Kaninchen sind da wiederum einfacher, da sie in Deutschland und weiten Teilen Europas häufig sind...
Wobei auch hier wieder, bevor man in die Natur geht, kann es nicht schaden sich mit guter Literatur über Verbreitung, Lebensweise, Verhalten usw. der Tiere zu beschäftigen.

Was die Röhren durchs Haus angeht, wie geeignet die jetzt für Hamster wären kann ich nicht beurteilen, denke jetzt aber eher weniger, da es doch eher was für kletternde Arten ist, z.B. Ratten, Degus ggf. Auch Mäuse. Logisch sowas müsste man natürlich mit geräumigen artgerechten Käfigen kombinieren, welche Verhaltensweisen wie Buddeln, graben, Sonnen, spielen, sandbaden, fressen etc abdecken würden. Für Degus überlegte ich mir ehrlich auch schon sowas zu bauen und ich bin mir sicher, sie würden solche Röhren lieben.
Was den Platzbedarf angeht wage ich zu bezweifeln dass Zwerghamster mehr Platz brauchen als Kaninchen. Tatsache ist doch, dass schon der Platzbedarf der Kaninchen grob unterschätzt wird. Mag sein dass Goldhamster tatsächlich grössere Territorien haben, sie haben zumindest den Ruf, dass sie immens Platz bräuchten. Die Frage ist halt, stimmt's oder Mythos...? Ich kenne die genauen Zahlen jedenfalls nicht.
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2Zwerge
Fellnase


Anmeldungsdatum: 05.12.2013
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 13.12.2013 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Eine artgerechte Haltung von Nagetieren in der Gefangenschaft gibt es nicht.

Wenn artgerecht, dann müsste ein Hamstergehege mindestens so groß sein, wie ein Hamster in freier Wildbahn nächtlich zur Verfügung hat um Nahrung zu suchen.

Ein Ding der Unmöglichkeit. Jedoch kann man als Halter seinem Hamster wenigstens über 1 Meter Länge zur Verfügung stellen und mehr als 40 cm Tiefe und mehr als nur 40 cm Höhe.

Gerade Renner, die bekannt dafür sind, dass sie kilometerweite Strecken in der Nacht unternehmen um ihr Futter zu suchen, müssen ein Gehege haben, das abwechslungsreich gestaltet istund für den Hamster darin jeden Tag aufs neu ein Erlebnis ist. Klettermöglichkeiten ohne steile Abstürze, Korkröhren, genug Einstreu zum Buddeln, genug Versteckmöglichkeiten auch z.B. bei der Futtersuche möglichst viel Unterschlupfmöglichkeiten bieten, damit der Hamster sich beruhigt bewegen kann. Sie haben immernoch ihre Gene in sich, die bei allem was von oben kommt Alarm schlägt, denn ihre Fressfeinde kommen meistens von Oben.

Ein enormer Bewegungsdrang und ihr enormer Drang sich so zu bewegen, damit sie möglichst unentdeckt sind und bleiben vor ihren Fressfeinden, ist den Hamstern am Wichtigsten.

Zuwendung vom Menschen brauchen sie nicht unbedingt, als Einzelgänger jedoch ihrer artgerechten zur Zeit gegebenen natürlichen Vermehrung aber beraubt, dulden sie den Halter insofern als Zuwendungsperson, die sich ihnen gegenüber ruhig und nicht hektisch verhält.

Hamster, ganz gleich welcher Gattung zugehörend sind Nagetiere, die jeder Mensch ernst nehmen sollte und die es verdienen so artgerecht wie möglich in Gefangenschaft gehalten zu werden. Mit Beachtung auf ihre natürlich angeborenen Bedürfnisse.

Birgit
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DaLo
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Anmeldungsdatum: 05.04.2006
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 12.06.2014 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

nachdem ich denke, dass das in diesen Beitrag passt, hänge ich mich hier an und eröffne keinen Neuen.

Ich möchte gerade von einer Hamsterhilfe einen Hamster aufnehmen. Nun stößt man sich gewaltig an einigen meiner Einrichtungsgegenständen, die aus berindetem Nadelholz bestehen. Es wird die Meinung vertreten, dass dieses Holz auch nach Jahren noch harzen kann und dass die Gefahr besteht, dass das Hamsterfell und die Backentaschen verkleben. Mir erscheint das sehr weit her geholt und ziemlich blanke Theorie, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Wie sehen das denn die Hamster"experten" hier?

Zitat:
Und Buddeln tun übrigens die meisten Hamster sehr gerne. Deshalb ist ein Buddelbereich ab 10 cm dringend notwenig.
Dazu habe ich dann direkt auch eine Frage. Ich habe einen Bereich von 80x60 cm Grundfläche und 40 cm Höhe eingestreut. Da hat von meinen letzten vier Hamstern kein einziger drin gebuddelt. Woran könnte das liegen?
Bisher habe ich immer ein Gemisch aus verschiedenen Streuarten (Leinen- und Holzeinstreu) sowie Heu und Stroh drin gehabt.

Gruß, Dagmar
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davX
Team


Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8494
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 13.06.2014 12:30    Titel: Re: Artgerechte Hamsterhaltung (hkm) Antworten mit Zitat

Ich bin zwar kein Hamsterspezialist, aber ich halte es für übertrieben, vor allem, dass es noch nach Jahre gefährlich sein soll. Dazu gilt Harz im Tierreich als Heilmittel, da es antibakteriell wirkt und z.B. von Ameisen als natürliches Antibiotika genutzt wird.
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Lilith-Louhi
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Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 13.06.2014 12:47    Titel: Re: Artgerechte Hamsterhaltung (hkm) Antworten mit Zitat

Achja, die Hamsterhilfe. Leider kam ich mit denen nie auf einen Nenner, so viele unnütze, überzogene und auch sinnlose Regeln. Am Ende können sie es doch eh nicht nachvollziehen ob du die Gegenstände nicht doch verwendest.

Sie sind ja bekannt für utopische Vermittlungsbedingungen, ich biete meinen Nagern durch die Bank wag soagr frisches Nadelhölz mit an. Mit Fichtenzweigen lassen sich sehr schöne stabile Gänge bauen und auch wenn sie dann mal nen Harzklecks im Fell haben. Der wächst wieder raus und gut, oder man entfernt ihn wenn gerade ein Teddyhamster ist. Das Verkleben der Backentaschen halt ich für Unsinn.

Du wirst aber nur die Chance haben dich den Forderungen zu fügen (sei es wirklich oder nur zum Schein) oder dich von der Aufnahme eines Tieres von dort zu distanzieren.

Zum Buddelbereich: Ich hatte auch schon welche die so einen Bereich nicht von oben genutzrt haben, aber wenn man ihnen einen Eingnag von Unten (dur ein Loch in der Trennwand) geschaffen hat haben sie ausnahmslos im tiefen Bereich gelebt.
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DaLo
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Anmeldungsdatum: 05.04.2006
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 13.06.2014 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich danke Euch für Eure Einschätzung.
Ich schwanke momentan sehr, ob ich den "Laden" durch Abnahme eines Hamsters unterstützen soll oder nicht. Letztlich habe ich aber das arme Hammilein vor Augen, das schon seit September 2013 in der Pflegestelle sitzt. Nach deren Aussage haben sie angeblich schon zahlreiche schlechte Erfahrungen mit dem Rindenholz von Nadelbäumen gemacht. Wahrscheinlich hat irgendwann mal irgendwo einer in den Raum geworfen, dass das doch evtl. vielleicht gefährlich sein könnte und inzwischen sind wir soweit, dass zahlreiche Hamster daran gestorben sind Augenrollen.

Zitat:
...aber wenn man ihnen einen Eingnag von Unten (dur ein Loch in der Trennwand) geschaffen hat haben sie ausnahmslos im tiefen Bereich gelebt.
Danke für den tollen Tipp. So werde ich es diesmal umsetzen. Magst Du mir auch noch verraten, womit Du Deinen Buddelbereich üblicherweise einstreust?
Ich musste ja auch hoch und heilig versprechen, dem armen Zottelhamster keine Holzspäne zuzumuten. Gut... ich habe für meine anderen Tiere hier sowieso in der Regel Leinenstreu, aber im Buddelbereich befindet sich nun mal auch Holzspäne, weil die besser für Gänge hält, als Leinen.

Gruß, Dagmar
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Maravilla
Süchtig


Anmeldungsdatum: 01.08.2011
Beiträge: 91

BeitragVerfasst am: 13.06.2014 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Dazu würde ich auch gerne noch Fragen bzw. Anmerkungen einwerfen.

Ich diskutiere derzeit in einem ausländischen Nagerforum über Materialien für den Hamsterkäfigbau.
Bei uns ist es wohl ziemlich normal, bpsw. IKEA-Möbel dafür zu verwenden. Ich erinnere mich an keine negativen Schilderungen bezüglich der Materialien, dafür aber an zig Beispiele. bei denen v.a. Expeditregale, aber auch PAX-Schränke (weniger für Hamster) umgebaut wurden.
Nadelholz scheidet in dem Nagerforum auch aus, ist hier in Dtl. aber ziemlich normal. Begründung: Ausdünstung von Phenolen, die sich negativ auf die Atemwege ausüben.
Dann hatte ich beschichtete Spanplatte vorgeschlagen, mein Lieblingsbaustoff. Abgelehnt wegen Formaldehyden.

Bei den IKEA-Möbeln wurde u.a. mit den möglichen Splittern, die beim Annagen hervortreten können, argumentiert. Außerdem wird ausgedünstetes Formaldehyd angesprochen.

Bei den anderen Holzarten ist es schwer schwer nachzuprüfen, da es andere Länder mit möglicherweise anderen Normen etc. sind.

Als Positivbaustoffe wurden Buche, Eiche, Kastanie und Olive genannt.

Was ist dran an den Bedenken dieser Hamsterhalter?
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DaLo
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Anmeldungsdatum: 05.04.2006
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 13.06.2014 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Oh Mann... und gleiche Personen haben ihre Wohnungen voll mit IKEA-Zeugs und Co., rennen ohne Feinstaubmaske in Städten rum und haben ständig ein Handy am Ohr, tragen Klamotten von KIK, essen alles, was möglichst billig ist, drucken den lieben langen Tag irgendein Zeug aus und der Drucker steht neben ihnen und weiß der Himmel was noch...
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Lilith-Louhi
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Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 13.06.2014 14:27    Titel: Re: Artgerechte Hamsterhaltung (hkm) Antworten mit Zitat

Da stimm ich DaLo komplett zu, ich weis nicht was manche Leute reitet sich so ins Extrem zu stürzen. Wenn man diese Ansichten strikt durchs eigene Leben ziehen würde dann würde doch auch die haltung von Tieren absolut hinfällig sein. Ist doch das unnatürlichste der Welt einen Hamster in einen Stall (aus was auch immer) zu stecken.

Ich hatte meine Hamster jahrelang im Expedit, sie wurden alle normal alt und waren (bis auf einen) nie krank.
Ich möcht nicht bestreiten das es sicher gesündere Unterbringungen ohne bedenkliche Ausdünstungen und Co gibt aber was bringt dem Tier eine Stallung aus den tollsten Materialien wenn die Wohnung rund herum voller IKEA Möbel steht, PVC verlegt ist und er (überzogen gesagt) Kunterbunten Knabberkram bekommt.

Ich denke man sollte die Kirche im Dorf lassen, jeder Plasteknast ist zig mal schädlicher und das ist nunmal die verbreitete Realität, es gibt schon wenige Tiere denen es platztechnisch und ernährungsmäßig gut geht....und das werden duch solche Idealisten nur noch weniger. Besser machen kann man immer irgendwas machen aber man sollte es unbedingt ganzheitlich betrachten.

Zum Buddelbereich:
lol....ernsthaft? Hobelspäneverbot? Oh, man meine Teddys hatten es ja sooo schlecht bei mir.
Tja was hatte ich so drinnen?
in erster Linie sehr grobe Hobelspäne, auch mal Dinkel oder Baumwollstreu (ist aber ziemlich teuer), Stroh und Strohhäcksel und Heu
gepuscht und stabilisiert habe ich das Ganze durch Haselzweige, Fichtenzweige, Löwenzahn- und Brennesselwurzeln (gedörrt). So hatten sie auch immer was zu entdecken und Hindernisse zu bewältigen.

Wenn du das Loch machst versuch mal direkt dahinter einen Hohlraum zu gestalten, das hilft beim Einzug ungemein und dein Hamsterchen scheint ja auch schon was älter zu sein.
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Püppi
Fellnase


Anmeldungsdatum: 19.06.2014
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 20.06.2014 17:34    Titel: Antworten mit Zitat

@DaLo: In einer Pflegestelle der Hamsterhilfe ist der Hamster doch bestimmt so untergebracht, dass er nicht wirklich gerettet werden muss, oder? Und dass er so schwer vermittelbar ist, liegt wahrscheinlich daran, dass dort so überzogene Ansprüche gestellt werden.

Wenn du gerne einen Hamster in Not aufnehmen möchtest, schau doch einfach in die Kleinanzeigen. Da gibt es immer wieder welche, die du aus Minikäfigen retten kannst, und deren Besitzern entweder egal ist, wo der Hamster hinkommt, oder die ganz begeistert von deiner Haltung wären.
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DaLo
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Anmeldungsdatum: 05.04.2006
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 20.06.2014 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

nachdem man mir mittlerweile erklärte, dass auch Stroh für Hamster gefährlich ist, habe ich denen geschrieben, dass sie sich gerne ein anderes Zuhause für den Hamster suchen dürfen.
Nach Rücksprache mit einem anderen Tierhilfeverein, der mir genau das gleiche bezüglich der Kleinanzeigenhamster erzählte, bin ich jetzt soweit, mir tatsächlich dort einen zu suchen und habe auch schon was im Auge.

Lieben Gruß
Dagmar
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