Degupedia-Forum  FAQFAQ   NetiquetteNetiquette   SuchenSuchen   Degupedia WikiLetzte Themen 
 MitgliederlisteMitgliederliste   RegistrierenRegistrieren   AnmeldenAnmelden 
Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
 
   Degupedia-Forum » Hasentiere (Lagomorpha) » Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Murx Pickwick
Quoten-Kobold


Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 4622
Wohnort: Runkel

BeitragVerfasst am: 03.07.2009 13:16    Titel: Re: Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Antworten mit Zitat

Dr. Lazarz ist Zahnspezialist - und nicht nur das, in dem Bereich ist er einfach der Beste in Deutschland, vermutlich sogar weltweit ... was verlangt ihr eigentlich von ihm?
Wenn er über Kastrationen spricht, ist das etwa so, als wenn einen der Zahnarzt über die Geburt aufklärt! Dazu kommt, er ist einer der Besten, insbesondere in der Zahnheilkunde, und dementsprechend Hauptanlaufspunkt für Tierschützer aller Couleur ... das spiegelt sich auch in seinen Meinungen wieder.

Der Unterschied zwischen einem Tierarzt mit Spezialisation Zahnheilkunde und einem Zahnarzt ist hauptsächlich der, daß man von einem Tierarzt, egal welche Fachrichtung er gelernt hat und egal wo er sich auskennt, verlangt, daß er alles auch über Verhalten, Erziehung, Ernährung, Haltung und was weiß ich noch alles weiß ... und das nicht nur für eine einzige Tierart - nein, bitteschön auch noch quer durchs gesamte Tierreich durch von der Mücke bis zum Elefanten ... einem Zahnarzt dagegen ist die medizinische Beratung in anderen Fachbereichen sogar verboten, der darf nur weiterschicken. In Ernährungsfragen braucht er zwar nicht weiterschicken, aber keiner verlangt von ihm, daß er da auch noch ne Meinung zu hat.

Was es übrigens für Auswirkungen hat, von einem Spezialisten zu verlangen, über alles Bescheid zu wissen, sind Dr. Lazarz furchtbare Pamphlete über Meerschweinchenverhalten und Kaninchenverhalten ... ganz ehrlich, wenn das stimmt, was er schreibt, habe ich weder Kaninchen, noch Meerschweinchen Twisted Evil
Aber es ist ja auch nicht seine Aufgabe, Kaninchenverhalten und Meerschweinchenverhalten zu beschreiben und eigentlich ist es auch nicht sein Spezialgebiet, Kastrationsberatung zu machen ... er macht Beides, weil es von ihm verlangt wird und er richtet sich in Beidem sehr stark nach Kunden, wo er glaubt, daß sie Ahnung von den Tierarten haben.

@Andreas:
Gibt es auch Studien über Häsinnen, welche keine Jungen bekommen dürfen?
Genau darum geht es nämlich, solange Kaninchen Junge bekommen, ist das alles kein Thema, nicht mal in Buchtenhaltung - bei mir konnte bei keiner Obduktion von Häsinnen jemals Gebärmutterveränderungen festgestellt werden, allerdings hatten die ja auch immer schön brav Junge bekommen.
_________________
Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!

Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.

Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Luder
Freak


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 365

BeitragVerfasst am: 03.07.2009 13:24    Titel: Re: Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Antworten mit Zitat

Ich weiß das er DER Zahnspezialist ist. ABER,und das ist das Schlimme, er wird auf jedem Gebiet für unschlagbar gehalten. Und wenn dann ein TA, der eigentlich spezialisiert auf Zähne ist, herkommt und sagt das und das ist gut, wird es von den meisten so hingenommen und geglaubt. Er ist bei den Zähnen toll, dann muss er auch in anderen Gebieten toll sein.
_________________
Das Problem vieler Hunde ist die konsequente Inkonsequenz ihrer Halter.
Oliver Jobes, (*1966)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Andreas
Kaninchen würden Wiese kaufen


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 1239

BeitragVerfasst am: 03.07.2009 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Murx,

wow, was für ein Plädoyer! Smile

Und wenn Lazarz aus einem bestimmten Stoffwechselendprodukt Gold machen könnte und die Kernfusion im Wohnzimmer beherrschte, wäre mir das egal - die Empfehlung, Tiere wegen ihres Verhaltens zu operieren, ist nicht meine Wellenlänge. Punkt. Vielleicht sollte er sich einfach auf sein Spezialgebiet konzentrieren - mag ja sein, dass er dort ein Super-Ass ist. Ich verteufele ihn nicht, für mich vertritt er in einer speziellen Sache einen undiskutablen Standpunkt. Ist die praktische Ausführung seiner Empfehlungen nicht sogar in der Schweiz laut Tierschutzgesetz verboten? Wink

Es gibt meines Wissens keine Studien über den Zusammenhang von Haltung und Veränderungen der Gebärmutter - warum auch – und wer sollte sie bezahlen? Das „Extrem-Wohnungshalting“ von Kaninchen gibt es ja noch nicht so sehr lange. Bis vor einiger Zeit wurden Kaninchen noch nicht in Massen als Zwangskuschelobjekte und Barbie- oder Kinderersatz in der Wohnung gehalten. Sicher ist ein Problem das verordnete "Vermehrungsverbot" und die zum Teil katastrophalen Haltungsbedingungen mit Rascheltunneln und Klopapierrollen. Die "Orga's" erklären jedem die Kaninchenhaltung "light" und das Ausmaß des heutigen Dilemmas wird dadurch nicht kleiner - im Gegenteil. Die von mir angesprochene „Orga“-Vorsitzende legt ja z. B. sehr großen Wert darauf, dass schon den Heranwachsenden ohne störende Einflüsse klar gemacht wird, was ein Kaninchen braucht: mind. 2qm, Heu, Gemüse und Obst. Fertig. Das kriegt doch jeder hin. Für „ZF’s“ fahren „Experten“ durchs Land und Notrufnummern werden eingerichtet. So wird sichergestellt, dass noch jedes Kaninchen vergesellschaftet wird und seinen Kuschelpartner bekommt, koste es, was es wolle - und wenn es die Gesundheit der Tiere ist.

Wenn, wie Du sagst, nur die Kinderlosigkeit an Gebärmutterveränderungen schuld ist, bleibt dann wirklich nur die Kastration von Häsinnen? Wenn man vorschlägt, Vorsorgeuntersuchungen in Erwägung zu ziehen, kommt meist das Argument, dass man da auch nicht alles entdeckt. Das stimmt natürlich. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass die Kastration von Häsinnen nur eines wirklich sicherstellt – dass sie nie wieder Junge haben werden. Das „lästige“ Begleiterscheinungen verschwinden, ist jedoch ebenso keineswegs hundertprozentig ausgeschlossen. Hier sind für mich eher finanzielle Gründe ausschlaggebend. Soviel ist das geliebte Tier dann doch nicht wert, auch wenn es keiner jemals zugeben würde.

Ich glaube nicht, dass in absehbarer Zeit verlässliche Untersuchungen zu diesem Problem durchgeführt werden. Die erwähnte amerikanische Studie hatte ja eigentlich auch nicht die Untersuchung der veränderten Gebärmutter zum Ziel – es waren nur Ergebnisse, die nebenher abfielen, weil die Tiere nach ihrem Tod untersucht wurden. Aber wie gesagt: kein einziges starb deswegen, sondern aus anderen Gründen. Und bei der Vergleichsgruppe sah es eh anders aus. Ich werde noch mal danach suchen, damals hatte ich sie irgendwo unter "na siehste" abgelegt - eben nicht wirklich wichtig.

freundliche Grüße,
Andreas

Edit: Ok, auf der betreffenden Seite wurde der Artikel entfernt. Dafür steht dort jetzt das allgemeine Blabla wie auch in deutschen Foren. Aus manchen Eigentoren lernt man halt - mit welchem Ergebnis auch immer Laughing
http://www.rabbit.org/faq/sections/spay-neuter.html
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Murx Pickwick
Quoten-Kobold


Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 4622
Wohnort: Runkel

BeitragVerfasst am: 04.07.2009 16:43    Titel: Re: Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Antworten mit Zitat

Man liest hier mit ... ist auch gut so Very Happy

Ich versuche mal meine Gedanken zu Ordnen und davon auszugehen, daß tatsächlich Kaninchen, wenn sie keine Jungen bekommen, genauso häufig an Gebärmutterentzündung, Tumoren etc erkranken wie Kätzinnen ...

Nehmen wir an, ich operiere im Vorfeld ... nun, es gibt auch bei Kätzinnen Tiere, welche nachweislich über 20 Jahre alt wurden, nie Junge bekamen und an der Gebärmutter gesund blieben - diese Tiere werden ja dann auch operiert => nach deutschem Tierschutzgesetz ist das verboten, denn es ist weder ne medizinische Indikation noch Fortpflanzungsverhinderung. Von der Katze aus gesehen ist es schlichtweg ne unnötige Amputation => Verstümmelung.
Es wird jedoch gemacht - genau mit dem Grund, bei den meisten Katzen treten Veränderungen an der Gebärmutter früher oder später ein, wenn sie nicht operiert werden ...

Nehmen wir an, ich operiere nicht, sondern erst, wenn Katz und Kanin anfangen, auffällig zu werden, Entzündungen oder Tumore festgestellt werden und eine medikamentöse Behandlung keine Besserung bringt. Nun - die meisten solcher OPs dürften nicht mehr Risiko beinhalten, wie eine pro forma Kastration ... also doch die bessere Lösung?
Was ist mit den Bauchschmerzen, welche diese Tiere dann haben, die sie mit pro forma OP nicht hätten? Sind die wirklich so schlimm, daß das Risiko, gesunde Tiere zu operieren, welche niemals nicht Gebärmutterveränderungen haben werden?
Zumindest wäre die Nicht-pro forma Kastra definitiv tierschutzkonform, weil Kastra nur bei medizinischer Indikation.

Gehen wir weiter - geht ja nicht nur um die Kastra ... wie ist es mit dem Kupieren von Schwänzen?
Bei einigen Hunderassen, wie Boxern, ist es mom so, daß genauso viele Hunde sich ihre langen Schwänze an Tisch und Co aufschlagen beim Wedeln ... trotzdem ist das kein Grund mehr, sie im Vorfeld grundsätzlich zu kupieren, sondern da wird ja auch erstmal geschaut, ob man mit Erziehung und Behandlung den aufgeschlagenen Schwänzen nicht doch Herr wird ... Kupieren bei Hunden ist verboten, außer bei medizinischer Indikation - ganz klare Sache!

Eigentlich ja dann doch wieder einfach mit der Kastra - oder doch nicht?
Wäre ja dann wie mit dem Schwanzkupieren beim Hund ...

Kann es sein, daß hier alle einer Meinung sind?
_________________
Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!

Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.

Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
davX
Team


Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8494
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 05.07.2009 18:31    Titel: Re: Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Antworten mit Zitat

Ich habe keine (vorgefertigte) Meinung zum Thema Kastration. Ganz ehrlich, es gibt für mich keine Gründe mich zur Zeit damit ernsthaft auseinandersetzen zu müssen und daher lese ich hier vielleicht die verschiedenen Meinungen, aber zu einer sinnvollen und ersthaften Meinungsbildung gehört m.E. mehr. Dass man sich wirklich tiefgründig mit der Sache beschäftigt und das geht meist am besten, wenn man gezwungen wird, indem die eigenen Tiere einem mit dieser Thematik konfrontieren. Insofern darf man doch auch einfach (etwas selektiv) mitlesen, ohne gleich für irgendwas Partei zu ergreifen oder irgend eine Meinung vorzuverurteilen, oder? Wink

Was ich aber interessant fand, einerseits die Geschichte wegen Kastration von Rammlern (die dann eben keine mehr sind) und die verschiedenen Sichtweise, das "Gühen der Augen", wie es im Kaninchenzucht beschrieben wurde, das erlösche, dann der Konter von Murx wegen Vergewaltigung von Häsinnen bei nicht artgerechter Haltung, was eben in Zuchtkreisen öfters noch eher die Regel denn Ausnahme zu sein scheint und dann eben die ganze Sache mit den Weibchen kastrieren, wie sie Verena Stiess einbrachte auf ihrer HP. Ich hatte das ja an anderer Stelle schon mal aufgegriffen. Es sind einfach viele verschiedene Facetten und Sichtweisen. Ich möchte nicht urteilen, denke aber, dass es schon sehr hilfreich sein kann, die alle mal nebeneinander zu haben und die verschiedenen Sichtweisen zu sehen. Das gibt eine breitere Informationsgrundlage und wahrscheinlich eine umfassendere Möglichkeit bei der Entscheidungsfindung eine sinnvolle Lösung zu finden. Die Entscheidung selber wird durch das grössere Informationsangebot wahrscheinlich eher nicht vereinfacht, was aber auch nicht schlecht sein muss.

edit:
Ich muss gerade eingestehen, ich habe die erste Seite übersehen. Ich dachte, die Diskussion sei schon älter, da sie so lang ist. Die Sache scheint doch interessanter zu sein, als ich dachte...
_________________
Degu-Fütterungstagebuch | Degupedia bei Youtube | Meine Degu-Aussenhaltung (Video)

Es preciso conocer el nombre de las plantas para que podamos salutarlas y ellas nos saluden a nosotros. GOETHE

Manche Menschen sind Steine und manche sind Otter.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen Yahoo Messenger
saloiv
Freak


Anmeldungsdatum: 14.03.2009
Beiträge: 400

BeitragVerfasst am: 05.07.2009 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss sagen, dass ich leider schon viel in Kontakt mit Gebärmutterproblemen beim Kaninchen gekommen bin. Gebärmutterentzündungen und - tumore sind sehr stark verbreitet (woran vielleicht auch die Haltungsformen nicht ganz unschuldig sind). Das Problem daran ist, dass man Gebärmutterprobleme medizinisch nicht zu 100% ausschließen kann. Durch Röntgen und Ultraschall lässt sich zwar ab und zu ein Verdacht bekräftigen, sieht man allerdings nichts, ist das kein Garant dafür, dass wirklich kein Problem vorliegt.

Demnach ist es nötig seine Kaninchen sehr differenziert und genau zu beobachten, um Verhaltensänderungen wahrzunehmen und dazu gehört auch eine gewisse Erfahrung mit diesen Krankheiten.

Diese Seite spricht in erster Linie für eine Kastration beim "normalen Kaninchenhalter".

Auf der anderen Seite nimmt man den Kaninchen sehr viel durch eine Kastration und auch den Tieren, die vielleicht niemals Probleme mit ihrer Gebärmutter bekommen haben. Diese Seite ist hier eigentlich schon gut aufgeführt... Das muss ich jetzt nicht wiederholen.

Letztendlich muss es jeder selber abwägen. Ich selber kastriere niemals vorsorglich sondern nur, wenn ein akuter Verdacht besteht.

Zitat:
Nehmen wir an, ich operiere im Vorfeld ... nun, es gibt auch bei Kätzinnen Tiere, welche nachweislich über 20 Jahre alt wurden, nie Junge bekamen und an der Gebärmutter gesund blieben - diese Tiere werden ja dann auch operiert => nach deutschem Tierschutzgesetz ist das verboten, denn es ist weder ne medizinische Indikation noch Fortpflanzungsverhinderung. Von der Katze aus gesehen ist es schlichtweg ne unnötige Amputation => Verstümmelung.
Es wird jedoch gemacht - genau mit dem Grund, bei den meisten Katzen treten Veränderungen an der Gebärmutter früher oder später ein, wenn sie nicht operiert werden ...

Mal davon abgesehen, dass Katzen für Wohnunghaltung nicht geeignet sind. Die Kastration würd wohl vordergründig wegen der Lärmbelästigung während der Rolligkeit vorgenommen (bei Wohnungshaltung wird auch an die Nachbarn, aber vorallem an den eigenen Schlaf gedacht Very Happy), und weniger wegen gesundheitlichen Aspekten, oder?
_________________
Der Weg zur Quelle führt immer gegen den Strom.

Kaninchenwiese - Ernährung für Kaninchen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Murx Pickwick
Quoten-Kobold


Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 4622
Wohnort: Runkel

BeitragVerfasst am: 05.07.2009 20:40    Titel: Re: Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Antworten mit Zitat

Geh in die Foren, laß dich vom TA beraten ... so ehrllich, wie früher, wo man sagte, willste ne rollige Katze, die dir für ein bis zwei Wochen zweimal im Jahr das Leben zur Hölle macht und nen Kater, der dir die Bude vollpißt und wirklich auch noch das letzte prominente Möbel für stinkende Markierungssession nutzt? - Nein?
Dann ist doch klar, du mußt kastrieren ...

Heute ist es doch bei der Katz eher so, man kastriert, damit die Katzenfülle draußen nicht zunimmt und man kastriert Wohnungskatzen natürlich nur, um das Risiko der Gebärmuttervereiterung und Gebärmuttertumoren zu verhindern. Und den Kater - ja, der wird natürlich auch nicht, weil er spritzt, sondern vielmehr, weil er ja mit ner andern Katze vergesellschaftet werden soll und potenter Kater mit potentem Kater nunmal nicht geht - also gaaaaanz uneigennützig, das kastrieren!

Beim Hund wird ausschließlich kastriert, damit der Rüde nicht fremdgeht und die Hündin keine Welpen bekommt ... man tut damit ein gutes Werk!

Wie du siehst, früher war man eigennützig, man hat das Tier seinen Lebensverhältnissen angepaßt - das macht man heute nicht mehr, man hilft dem Tier mit der Kastration!

Sollte hier irgendwo Sarkasmus zu finden sein - ne ... das ist schon kein Sarkasmus mehr, sondern bitterste Ironie, gepaart mit höllenschwarzen Humor! Ihr glaubt gar nicht, wie ich schief angemacht wurde in einem Katzenforum, als ich schrieb, daß ich nur kastrieren lasse, weil der Kater in die Wohnung darf und ich dort keinen Katergestank und keine Katermarkierungen an jedem Möbel haben will ... kastrieren ist richtig, aber die Begründung ist ganz offenbar falsch! o.O
_________________
Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!

Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.

Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Luder
Freak


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 365

BeitragVerfasst am: 05.07.2009 20:51    Titel: Re: Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Antworten mit Zitat

Und Katzen neigen doch zur Dauerrolligkeit wenn sie keinen Nachwuchs bekommen? Bei den Katzen ist es wirklich schwer sich eine Meinung zu bilden finde ich. Es ist ja schon was dran, das unkastrierte Katzen sich enorm vermehren.

Ich habe sogar meine Hündin noch völlig gedankenlos kastrieren lassen *zugeb*. Keine Sauereien mehr in der Wohnung, keine liebeskranken Rüden um uns herum usw.

Ausserdem hatten wir damals noch einen Rüden im Haus mitwohnen, der bei jeder Läufigkeit von ihr das Haus zusammenjaulte. Tag und Nacht *seufz*

Es ist wirklich ein schweres Thema. Wobei mich Saloiv schon zum Nachdenken gebracht hat mit ihrer Beobachtung der häufigen Gebärmutterveränderungen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Murx Pickwick
Quoten-Kobold


Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 4622
Wohnort: Runkel

BeitragVerfasst am: 05.07.2009 21:07    Titel: Re: Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Antworten mit Zitat

Die Dauerrolligkeit bei Kätzinnen, die nie Junge haben dürfen, trat bei Kätzinnen genauso wenig immer auf, wie bei Kaninchen die Dauerscheinschwangerschaft/Dauerhitzigkeit. Und auch bei Katzen - Katzen, die Draußenvolieren bewohnt hatten, hatten sehr viel weniger Probleme, auch wenn sie nie Junge bekamen, wie Katzen, welche in der Wohnung lebten (Zumindest wenn ich das so zusammenfasse, was ich von alten Züchtern zu hören bekam). Es gab übrigens sogar Bestrebungen, Katern das Spritzen wegzuzüchten - die ersten Tiere waren wohl bei den Persern aufgetreten. Es gab da heftige Diskussionen, auch in alten Katzenzeitschriften oder sogar in alten Katzenbüchern erwähnt, ob das noch katzengerecht ist und ob ein Kater, der nicht spritzt, überhaupt noch ein echter Kater war. Der Vorteil war halt, er konnte in der Wohnung gehalten werden. Ansonsten hatte man Zuchtkater entweder in einem extra Raum, oft in einem Käfig, oder aber in einer Außenvoliere, oder gar auf dem gesicherten Balkon gehalten, oftmals ohne Familienanschluß.
Freigänger unter den Rassekatzen gab es offenbar so gut wie nie ... die waren zu wertvoll, als daß´man sie frei hat rumrennen lassen.

Bei der Landbevölkerung wurden die frisch geborenen Kätzchen halt getötet ... es gibt sogar noch Landwirte, die das heute noch so machen und nicht mal wissen, daß das inzwischen verboten ist.

Kaninchen und Katzen haben irre viel gemeinsam ... einschließlich ihrer überaus sprichwörtlichen Fruchtbarkeit.
_________________
Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!

Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.

Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Plüschbein
Freak


Anmeldungsdatum: 02.07.2008
Beiträge: 286

BeitragVerfasst am: 16.07.2009 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwie scheint mir das ganze eine recht leidige Diskussion. Saloiv hatte es eingangs sehr schön formuliert: Tierhaltung ist ein enormer Eingriff in das Leben von Tieren. Kastration kann ein Teil davon sein.

Wenn ich aber nicht den Nachwuchs meiner Tiere essen oder im Internet zum Kauf anbieten möchte, muß ich kastrieren. Ob nun Männchen oder Weibchen, scheint dabei eigentlich nicht die Frage, so, wie die Diskussion in den Raum gestellt wurde. Mit einer Kastration beschneide ich meinem Tier den eigentlichen Sinn seines Lebens - allerdings hätte es den - sprich Fortpflanzung - in meinem Fall eh nicht ausleben dürfen.
Was spricht also dagegen, dem Tier einen Trieb zu nehmen, den es niemals ausleben dürfte? Was ist hier richtig? Und geht es überhaupt um ein "richtig"? Eigentlich dürfte ich überhaupt keine Tiere halten, wenn ich diesem Gedanken konsequent folge, eben weil ich meinen Tieren ihr elementares Bedürfnis nach Fortpflanzung verweigere. (Dieser Gedanke läßt sich natürlich ungut weiterspinnen: Wo wären meine Tierheimtiere jetzt, hätte ich sie nicht genommen? Etc pp usw usf...)

Ich kann auch nur von einem Fall berichten, nämlich daß mein Weibchen 1,5 Jahre von 2en ihres unkastrierten Lebens in einer absoluten Dauerhitze verbracht hat, mit der sie, ihr Bruder, meine Wohnung und ich gelinde gesagt nichts anfangen konnten. Nach der Kastra war diese Dauerhitze vorbei.

Wozu überhaupt eine vorgefertigte Meinung? Was spricht dagegen, jeden Halter entscheiden zu lassen, was wohl für seine Tiere das "beste" in der jeweiligen Situation ist? Warum sollte in einem Forum darüber "gerichtet" werden, ob eine Kastration Tierquälerei oder "sinnvoll" war? Und genau das passiert mir einfach zu oft. Irgendwer berichtet von irgendwas, und andere, mit der Situation kaum vertraute Leute schreiben sich die Finger wund, wie schlimm das war. Eine Beurteilung scheint mir eigentlich nicht möglich, was vielleicht auch anhand der zahlreichen "" deutlich wird. Very Happy Überhaupt ist eine Kritik an anderen Tierhaltern mE immer nur sinnvoll, wenn man realisierbare/vernünftige Alternativen zum angekreideten Vorgehen aufzeigt. Was mache ich tatsächlich mit einer Häsin, die wg Dauerrolligkeit die Wände hochgeht und komplett von der Rolle ist??

Auch hier in dieser Diskussion scheinen mir teilweise ein wenig grundlegendere Animositäten im Spiel zu sein, wenn über vorsorgliche Weibchen-Kastras negative Kritik geäußert wird, die ja doch hauptsächlich von Anhängern gewisser Kaninchenorgas durchgeführt werden. Eigentlich sehr schade, sollte dem so sein. Wir Halter werden nie komplett konform gehen mit dem, was andere Halter so machen und für richtig erachten. Ich zum Beispiel kenne niemanden, dessen Kaninchenhaltung ich für 1A halten würde, meine eingeschlossen. (Dazu sollte ich natürlich sagen, nur von ganz wenigen kenne ich die Haltung auch tatsächlich Wink ) Irgendwas wird einem immer aufstoßen. Be- und Verurteilungen helfen kaum. Ich persönlich würde mir um Kastrationen erst wieder ernsthafte Gedanken machen, sollte ich neue, unkastrierte Tiere aufnehmen. Und dann anhand der Individuen entscheiden, was passiert. Kritik und Gemäkel an anderen werde ich in diesem Bereich sicher nicht (mehr) äußern.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Murx Pickwick
Quoten-Kobold


Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 4622
Wohnort: Runkel

BeitragVerfasst am: 17.07.2009 08:16    Titel: Re: Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Antworten mit Zitat

Dieses verurteilen Anderer entsteht erst durch den Glauben, daß es eine richtige und optimale Haltung von Tieren gäbe, die dann natürlich angestrebt werden muß. Die einzige wirklich richtige und optimale Haltung ist jedoch für die meisten Tierarten das Leben in der Wildnis, wo höchstens im Krankheitsfalle eingegriffen wird ... eine Stuben- oder Gartenhaltung kann da gar nicht zu zählen. Selbst eine artgerechte Haltung ist nur bei sehr, sehr wenigen Tierarten überhaupt möglich (nem Kampffisch dürfte es schnuppe sein, ob er in einem kleinen, flachen Tümpel vor sich hindümpelt, oder in einem großen, flachen Aquarium - das Wasser im Aquarium ist halt besser gefiltert, das ist alles. Hausmeerschweinchen werden schon seit Jahrtausenden auf nur 20 - 50qm gehalten, selbst wenn besonders bewegungsfreudige Exemplare beliebig Weide zur Verfügung haben, nutzen sie höchstens 500qm, normal sind sogar nur 50 - 100qm, und das auch nur dann, wenn Versteckmöglichkeiten quer über die Weide gegeben sind.)

In dem Augenblick, wo man sich jedoch klar macht, daß es im Grunde genommen Tierquälerei ist, Tiere zu halten, wird auch klar, daß es jedem Halter selbst überlassen bleiben muß, zu entscheiden, wie er dem Kompromiß Komfort für das Tier, größtmögliche Nutzung für den Menschen herbeiführt ... für den Einen ist es dabei schon ausreichend, wenn das Hamsterle aus dem TH ein abwechslungsreiches Futter und eine medizinische Rundumversorgung bei doppelt so großem Käfig wie vorher erhält, der nächste bekommt nunmal die Krise, wenn seine Ratzen nicht mind. das gesamte Haus nutzen dürfen und es wird am Futter gespart und kastriert ... beide Haltungen bringen einfach enorme Einschränkungen für das Tier, kein Mensch kann dabei sagen, ob diese Einschränkungen vom Tier nur überlebt werden und es im Grunde genommen sein gesamtes Leben darunter leidet oder ob es selbst diesen Zustand sogar wählen würde, wenn ihm die Wahl freies, uneingeschränktes, gefährliches Leben vs Haltung in Menschenobhut angeboten werden würde.
Leider ist das Rummäkeln an anderen Haltungen äußerst ansteckend ... ich bin da selbst nicht frei von.

Mir ist es auch ehrlich gesagt lieber, wenn die Leute sagen, ich kastriere, weil mir das Verhalten des Tieres übern Kopf wächst, als wenn behauptet wird, eine Pauschalkastration von was auch immer sei nötig, damit es den Tieren besser ginge ... zweiteres ist scheinheilig, ersteres ist ehrlich. Ich bin mir in diesem Zusammenhang auch nicht sicher, ob das TierSchG wirklich so ausgereift ist, wie dort beispielsweise Kastrationen behandelt werden - es führt nur zu einer Ausweitung der Argumente des Nachwuchsverhinderns über Kastration, da alle anderen Begründungen ja nun auch noch gegen das Gesetz verstoßen - aber mal ganz ehrlich, was ist daran so böse, wenn ich sage, der Kater kommt mir nur kastriert in die Wohnung, weil ich das Gespritze nicht will? Der kann draußen bleiben, wo der Pfeffer wächst, wenn er nicht kastriert werden soll?
Genau die Begründung ist nämlich per TierSchG verboten! Die Begründung, ich habe den Kater zu kastrieren, damit er nicht für Nachwuchs sorgt, ist die einzig gesetzlich zugelassene ...

(Wobei, ist nicht ganz richtig ... wenn zum bestimmungsmäßigen Gebrauch des Tieres das Tier kastriert werden muß, dann ist es auch nach deutschem TierSchG erlaubt, so dürfen weiterhin Eber kastriert werden, um eine Schlachtung im Industrietakt überhaupt erst zu ermöglichen, ohne daß das Fleisch durch Ebergeschmack versaubeutelt wird. Mit derselben Begründung läßt sich auch die Ochsenmast (saftigeres Fleisch), legen von Hengsten (leichtere Rittigkeit) und die Erzeugung von Kapaunen (aromatischeres Fleisch) durchbringen - also auch meine Katerkastration, um das Spritzen zu verhindern.)
_________________
Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!

Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.

Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Luder
Freak


Anmeldungsdatum: 29.06.2009
Beiträge: 365

BeitragVerfasst am: 17.07.2009 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Plüschbein, aus diesem Grund habe ich die Diskussion in den Raum gestellt. Ich war immer überzeugt davon das ne Häsinnenkastra nur dann gemacht werden sollte wenn wirklich eine mediz. Indikation vorliegt. Und nicht um das Tier wohnungsgerecht zu schnibbeln.

Ich bin aber jetzt auch ans überlegen gekommen und sehe es nicht mehr so krass.

Allerdings würde ich vielleicht docht erstmal die Haltung überdenken und ob man da nicht was ändern könne, das die Häsin "zufriedener" ist.

Wie ich schon schrieb, bei meiner Häsin legte sich das ganze Nestbauen komplett als sie in Aussenhaltung kam.

Ist nicht für jeden möglich, schon klar, aber wenn die Möglichkeit bestünde, könnte man doch das erstmal probieren.

Ich persönlich finde nur, das immer so wahnsinnig schnell zu einer Kastra geraten wird.

Ähnlich wie früher bei Rüden. War einer irgendwie auffällig kam das Wundermittel Kastra ins Gespräch. Ähnlich kommt es mir mittlerweile mit den Häsinnen vor
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
saloiv
Freak


Anmeldungsdatum: 14.03.2009
Beiträge: 400

BeitragVerfasst am: 20.07.2009 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Kater gehören für mich pauschal kastriert, das gebe ich ganz offen zu Very Happy. Wenn ich einen Kater nicht kastrieren lasse, wird er mal ne Woche weg bleiben, mal 4 Tage und mal 10 Tage und ich weiß nie ob er am Leben ist. Da bin ich dann irgendwann ganz egoistisch und lasse ihn kastrieren, ansonsten kann ich nicht mehr schlafen und mein Schlaf ist mir doch ganz lieb Wink. Desweiteren müsste ich ihn andauernd zum Tierarzt schleppen, weil er jedesmal mit Wunden versehen zurück kommen wird. Das ist dann irgendwann weder für den Kater noch schön, noch für mich und meinen Geldbeutel. Im Moment habe ich nur Kätzinnen, daher habe ich dieses Problem zur Zeit nicht.

Kaninchen sind da etwas anderes... Ich glaube wenn ich nocheinmal ganz von vorne mit der Kaninchenhaltung und Jungtieren anfangen würde (was wohl nie passieren wird), würde ich die Weibchen kastrieren lassen und die Männchen nicht. Diese Variante ist für mich momentan an plausibelsten. Confused
_________________
Der Weg zur Quelle führt immer gegen den Strom.

Kaninchenwiese - Ernährung für Kaninchen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Murx Pickwick
Quoten-Kobold


Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 4622
Wohnort: Runkel

BeitragVerfasst am: 20.07.2009 19:48    Titel: Re: Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Antworten mit Zitat

Zitat:

Kater gehören für mich pauschal kastriert, das gebe ich ganz offen zu . Wenn ich einen Kater nicht kastrieren lasse, wird er mal ne Woche weg bleiben, mal 4 Tage und mal 10 Tage und ich weiß nie ob er am Leben ist.

ähm ... Bero IST kastriert - aber er blieb mehr oder weniger regelmäßig bis zu drei Wochen weg, bis er halt genügend oft von einem dieser Greifvögel angegriffen wurde. Ich war manchesmal kurz vor Panik, daß ich jetzt doch dieses Vieh verloren hab. Erst jetzt ist er tagsüber ne Couchpotatoe, aber nachts ist er trotzdem weg ... wenn er da nicht inzwischen so viel Schiß tagsüber hätte, müßte ich wohl weiterhin damit leben, daß er irgendwann mal nach Hause kommt und guckt, ob wir noch leben ...

Tja ... und was die Wunden angeht, manch ein nichtkastrierter Kater hat weniger Narben wie Bero ...
Was hab ich denn falsch gemacht? :/
_________________
Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!

Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.

Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
saloiv
Freak


Anmeldungsdatum: 14.03.2009
Beiträge: 400

BeitragVerfasst am: 20.07.2009 20:21    Titel: Re: Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Antworten mit Zitat

Murx Pickwick hat Folgendes geschrieben:
Zitat:

Kater gehören für mich pauschal kastriert, das gebe ich ganz offen zu . Wenn ich einen Kater nicht kastrieren lasse, wird er mal ne Woche weg bleiben, mal 4 Tage und mal 10 Tage und ich weiß nie ob er am Leben ist.

ähm ... Bero IST kastriert - aber er blieb mehr oder weniger regelmäßig bis zu drei Wochen weg, bis er halt genügend oft von einem dieser Greifvögel angegriffen wurde. Ich war manchesmal kurz vor Panik, daß ich jetzt doch dieses Vieh verloren hab. Erst jetzt ist er tagsüber ne Couchpotatoe, aber nachts ist er trotzdem weg ... wenn er da nicht inzwischen so viel Schiß tagsüber hätte, müßte ich wohl weiterhin damit leben, daß er irgendwann mal nach Hause kommt und guckt, ob wir noch leben ...

Tja ... und was die Wunden angeht, manch ein nichtkastrierter Kater hat weniger Narben wie Bero ...
Was hab ich denn falsch gemacht? :/

Ja, sicherlich, die Ausnahmen gibt es immer. Very Happy Es gibt auch kastrierte Häsinnen, die trotzdem scheinträchtig werden (aber das ist noch seltener). Aber tendenziell werden kastrierte Kater doch etwas häuslicher.
Letztens saß ich im Tierarzt-Wartezimmer mit einem Mann zusammen, der einen Kater brachte. Diesen Kater wollte er abgeben und meinte, er würde ihn dann auch kastrieren. Der Kater blieb immer wochenlang weg und kam dann total zerschunden nach Hause und jedes Mal landeten die Beiden wieder beim Tierarzt Very Happy. Da bin ich doch irgendwie ganz froh nur Kätzinnen zu haben...
_________________
Der Weg zur Quelle führt immer gegen den Strom.

Kaninchenwiese - Ernährung für Kaninchen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Gehe zu:  
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Seite 2 von 4 Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
   Degupedia-Forum » Hasentiere (Lagomorpha) » Häsin, Hitze, Scheinschwangerschaft, Kastration Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Anmelden
Wer ist online?
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch anmelden


Wer ist online?
Insgesamt sind 133 Benutzer online: Kein Mitglied, kein versteckter Benutzer und 133 Gäste.   [ Administrator ]   [ Moderator ]
Der Rekord liegt bei 431 Benutzern am 26.12.2024 17:53.
Mitglieder: Keine

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Partnerseiten: Degu-Projekt Octodons.ch

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group