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(Update der Rattenhaltung)

 
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DaMoony
Fellnase


Anmeldungsdatum: 06.09.2017
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 13.10.2017 16:04    Titel: (Update der Rattenhaltung) Antworten mit Zitat

He ihr Lieben,

ich habe nun endlich eine 40x50x45cm-Box aus Feder- und Nutbrettern gebaut, an kritischen Stellen lackiert und den Ratten vollgestopft mit Streu, Heu und Stroh zur Nutzung überlassen. Die vier Kerle feiern das Teil ziemlich ab! Sie sind direkt in der ersten kalten Nacht eingezogen.

Ich habe unten eine 10cm-Schicht Streu, dann 20cm Heu und schließlich 15 cm Stroh reingestopft. Bisher legen sie sich oben im Stroh einfach eine Mulde platt. Ich hoffe, dass sie im Winter auf die Idee kommen sich in die Mitte eine Höhle zu bauen... Ich werde es weiter beobachten!
Ansonsten werde ich, wenn es mit dem Frost losgeht und sie immer noch nicht in die geschützte Mitte umgezogen sind über die Box Unmengen von Heu stopfen, damit sie auch von oben gut isoliert sind.

Das Stroh ist nach zwei Wochen ziemlich feucht geworden und ich werde es bald austauschen müssen- aber Heu und Streu sind noch knochentrocken. Das gefällt mir sehr Smile Stroh austauschen ist einfacher, als Streu austauschen. Auch, wenn Stroh leider ein bisschen teurer ist... Ich glaube deshalb, dass ich vermutlich auf Dauer Stroh und Heulagen tauschen werde, weil ich an Heu für umme komme. Und wenn sie dann trotzdem das Stroh vollpinkeln... naja... dann ist das halt so Very Happy

Mittlerweile habe ich einen ganz guten Rhythmus, was Wildfutter angeht. Zwei Mal die Woche sammle ich Kräuter, wenn ich zu den Pferden fahre, ein- bis zwei Mal die Woche sammle ich Nacktschnecken und Regenwürmer in einem Wäldchen hier um die Ecke, wenn ich mit dem Hund die große Runde gehe und alle ein-zwei Wochen sammle ich frische Äste aller Art und baller denen die Gehege dicht. Neulich habe ich mir einen fetten Vorrat an Haselnüssen zusammengesammelt und hoffe, dass ich bald eine Walnussquelle in der Nähe entdecke Smile

Ich mische nach wie vor das Futter an der Vogelfutterbar selber. Damit scheinen sie alle gut zurecht zu kommen, aber ich wollte demnächst noch ein paar Sachen bestellen, die es an der Bar leider nicht gibt, um sie mit noch mehr Vielfalt zu verwöhnen.
Sie bekommen außerdem von mir getrocknete Kamille, Fenchel, Anis, Kümmel und Kreuzkümmel bereit gestellt (weil das im örtlichen Bioladen einfach zu bekommen ist). Meistens kacken sie in diese 'Medizinnäpfe' nur rein nachdem sie die Kamille gefressen haben. Ich sehe es aber einfach mal als gutes Zeichen, dass sie auf die Medizin scheißen. TrrrbummTsch!

Fotos vom ganzen Kram folgen später mal. Ich bin froh, dass ich es überhaupt geschafft habe diesen Text zu schreiben, haha Very Happy

Ich habe übrigens immer noch Probleme meine Drinnenratten nach ihrem Auslauf wieder in den Käfig zu bekommen. Den Käfig einfach auf zu lassen und zu hoffen, dass sie zur Fütterungszeit wieder reinkommen, funktioniert leider nicht (selbst nicht, wenn ich darauf Acht gebe, alle Lebensmittel außerhalb des Käfigs rattensicher zu verpacken). Einsammeln funktioniert auch nicht, weil es hier zu viele Schlupflöcher gibt.
Bisher habe ich sie immer einzeln in eine Lebenfalle gejagt und dann wieder im Käfig entlassen, aber das ist ziemlich fies und scheiße sowohl für die Ratten, als auch für mich, als auch für unser 'Vertrauensverhältnis'.
Sämtliche Versuche mit Auslaufbegrenzungen zu arbeiten, sind bisher fehl geschlagen. Sie winden sich immer irgendwie irgendwo durch -___- Jetzt überlege ich, ob ich eine Multicatch-Lebenfalle am Käfig installieren sollte, damit die Tiere jederzeit rein, aber nicht wieder raus können. Da habe ich allerdings Zweifel, ob die nicht mit der Zeit doch irgendwie lernen könnten das Ding von innen auf zu machen oder irgendwann anfangen einfach gar nicht zurück zu wollen (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das passieren kann, wenn es auf Dauer im Käfig einfach das tollere Essen gibt und klar ist, dass zumindest der kuschelige fette Chefkastrat dort die meiste Zeit abhängen wird).
Ich mag ihnen gern Auslauf geben - aber ich habe keine Lust alle paar Wochen sämtliche Geräte mit zerknabberten Kabeln zu reparieren oder gar neu kaufen zu müssen.

Wie sind eure Gedanken dazu? Lebendfalleninstallation mal probieren und schauen was passiert? Gibt es irgendwelche Erfahrungswerte von denen ich noch nicht wissen könnte, was portable Auslaufbegrenzungen auf engem Raum angeht?
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davX
Team


Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8535
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 14.10.2017 09:45    Titel: Re: (Update der Rattenhaltung) Antworten mit Zitat

Huhu,

Das meiste tönt ja schon wirklich gut Smile. Ich musste an manchen Stellen etwas lachen. Das mit der Einstreu würde ich wahrscheinlich ähnlich machen.

Was den Auslauf angeht, kenne ich zwar das Problem, eine einfache Lösung gibt es wohl nicht. Ich hatte damals, als ich keinen sicheren Auslauf bieten konnte darauf ganz verzichtet. Später hatte ich den Bereich um die Käfige so übersichtlich, dass ich mit Sperrholzbretter an einer Stelle abtrennen konnte. Was eventuell eine Möglichkeit noch sein könnte, das wäre ein aufklappbarer Laufkäfig, ggf müsstest du da aber was selbst bauen, das für deine Situation passt, bzw. ob es überhaupt passt, weiss ich natürlich nicht, da kannst du selbst vermutlich besser abschätzen, ob das eine Lösung sein könnte. Im Idealfall sollten sie im Freilauf Bereich keine Schlupflöcher mehr haben, wo sie sich verkriechen können, wenn du sie wieder zurück im Käfig haben möchtest. Lebendfallen würde ich wenn möglich vermeiden, weil ich es halt schon aus äusserstes Mittel sehe. Was damals bei meinen Degus half, waren Teppichreinigung, in welche mir sogar Wildfänge gingen, die sonst kaum hadelbar waren. Inwiefern man das auf Ratten übertragen könnte, weiss ich halt nicht, vor allem wenn sie sich irgendwo verkriechen können, löst so eine Röhre dein eigentliches Problem ja nicht. Daher wäre bei mir vermutlich der erste Schritt, dass ich versuchen würde den Auslauf so zu gestalten, dass sie sich nicht mehr irgendwo verkriechen können, wo ich nicht hinkomme und würde wahrscheinlich eher auf den Freilauf verzichten, ausser ich habe wirklich Zeit und Geduld und kann warten (was aber, so mein Eindruck, wahrscheinlich keine dauerhafte Lösung sein dürfte). Daher wäre wahrscheinlich so eine Art aufklappbarer Laufgitterfreilauf, ein paar Bretter mit Scharniere als Gelenke, was als Abgrenzung für den Freilauf im Zimmer aufgestellt werden könnte, womöglich eine Alternative.
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DaMoony
Fellnase


Anmeldungsdatum: 06.09.2017
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 13.12.2018 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

He ihr Lieben,

da bin ich wieder! Die Draußenhaltung klappt prima, aaaaaber... meine Ratten haben drinnen und draußen eine ziemliche Tumorwelle durchgemacht und ich habe in jeder Gruppe leider nur noch zwei Exemplare übrig ;_;
Da musste ich die Entscheidung treffen: Ratten nachbesorgen und weitermachen oder den Restbestand vermitteln, damit die noch einen schönen und vor allem geselligen Lebensabend woanders verbringen können und ich nicht in einer Endlosschleife der Rattenhaltung festhänge.
Ich hab mich für Zweiteres entschieden. Jetzt stellt sich die Frage, was ich mit meinen Draußen-Böckchen mache. Es gibt ja so gut wie keine Draußenhalter*innen - also muss ich sie in Wohnungshaltung vermitteln. Dass ich die possierlichen Tierchen vorher auf weniger possierlichen Tierchen auf Haut/Haar und im Verdauungstrakt untersuchen lasse, ist klar. Der*die neue Halter*in soll ja nur die Ratten bekommen und keine unerwünschten Parasiten dazu. Was ich mich aber frage ist: Wie gewöhne ich bzw. der*die neue Halter*in die Kerle an die neue Atmosphäre in der Wohnung?
Am Einfachsten wär's ja bis zum Frühling zu warten und sie dann überzusiedeln und darauf werde ich zuarbeiten. Aber was, wenn ich dafür keine Zeit hab, weil die Tumore oder anderes wieder zuschlagen? Ich kann ja schlecht eine einzelne Ratte in einer riesigen Außenvoliere den Winter überstehen lassen Sad Habt ihr irgendwelche Ideen oder Tipps?
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davX
Team


Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8535
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 17.12.2018 09:35    Titel: Re: (Update der Rattenhaltung) Antworten mit Zitat

Huhu,

das Dilemma ist mir leider nicht ganz unbekannt. Ich hatte damals jedoch keine ganzjährige Aussenhaltung, was bei mir die Sache etwas einfacher machte.

Eine gute Idee habe ich leider spontan auch keine. Vielleicht würde es noch helfen, wenn wir etwas besser deine Haltung kennen und auch das Klima bei euch.

Ich denke zwar, dass eine einzelne Ratte den Winter auch verbringen könnte, wenn sie warme Rückzugmöglichkeiten hätte, aber gut wäre das trotzdem nicht unbedingt, wobei sich da ja eher die Frage stellt, was das geringere Übel wäre, draussen lassen oder reinnehmen und der Stress mit der klimatischen Umgewöhnung. Vielleicht wäre auch die Möglichkeit, sollte das Wetter wieder etwas milder werden, sie prophylaktisch reinnehmen. Allerdings könnte auch da das noch Stress sein für die Tiere, aber es scheint mir es gibt da nur die Wahl zwischen nicht so guten und schlechteren Möglichkeiten.
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