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Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend?
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kichwa
Lästermaul


Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 222
Wohnort: Dresden - Freiberg

BeitragVerfasst am: 31.05.2012 20:34    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Huhu,

die hier sinds vom Prinzip her:
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.babytraeume.de/media/images/1379g_big.jpg&imgrefurl=http://www.babytraeume.de/kleidung/schuhe/krabbel-lauf-hausschuhe/roemerschuhe-leder-pflanzlich-gegerbt.htm&h=303&w=400&sz=38&tbnid=kJZ_RANMUFO9zM:&tbnh=90&tbnw=119&prev=/search%3Fq%3Dr%25C3%25B6merschuhe%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=r%C3%B6merschuhe&usg=__Nrsa3-8cDRzpZyd96qGTgNcaxEg=&docid=TokptUjz8yfd6M&sa=X&ei=ornHT6CHC4fU4QSMuZy9Dg&ved=0CJsBEPUBMAE&dur=88
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Viele Grüße,

Christina
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8408
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 08.06.2012 00:06    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Kleines Update:
Ich glaubte es kaum, merkte aber gestern, dass ich tatsächlich mehr auf den vorderen Zehenballen laufe und weniger auf den Fersen. Vermutlich fördert das viele Treppensteigen diesen Effekt noch zusätzlich.
Das könnte übrigens erklären, wieso ich so wenig Probleme mit Barfussschuhen hatte. Mit den vielen Treppen, mit denen ich all die Jahre lebte, gewöhnte ich mich daran. Dennoch hatte ich anfänglich stark den Hang auf der Ferse zu laufen. Ich vermute, das wird durch Schuhe verstärkt, die hinten höher sind als vorne... aber das ist nur Spekulation.
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Noraja
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Anmeldungsdatum: 25.04.2010
Beiträge: 665
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 08.06.2012 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

im Spaziertempo gehe ich auch auf den Fersen und rolle ab.

Ich kann auch anders und machte das schon seit ich denken kann phasenweise z.b. wenn ich in der Wohnung von einem Zimmer zum nächsten gehe, aber der übliche Bewegungsablauf beim langsamen Vorwärtsgehen ist bei mir ganz klar hinten aufsetzen und abrollen.
Ich halte das auch für den normalsten Bewegungsablauf beim Gehen.

Mit den Barfussschuhen hat sich da aber schon etwas geändert. Während ich anfangs meine Fersen zeitweise doch recht hart auf den Boden knalle, lernte ich mit den Barfussschuhen schnell die Füsse behutsamer aufzusetzen. Mittlerweile laufe ich viel weicher, auch mit Schuhen Smile.


Sobald ich vom Gehen ins Rennen wechsle, wechselt bei mit auch der Laufstil. Beim Rennen lande ich immer auf dem Mittel/Vorfuss.
Mit Turnschuhen kann ich mich dazu zwingen auf den fersen zu anden, aber es behagt mir nicht so und ohne Schuhe ist das Landen auf den Fersen noch unangenehmer.



Leider sind meine Bastelschuhe inzwischen nicht mehr so ganz wasserdicht. An der Kebestelle zwischen Innen- und Aussensohle läuft ein bischen was rein.
Ich werde sie wohl mal mit Kleber nachdichten müssen und endlich mal das Material für das nächste Modell bestellen.


Liebe Grüsse
Lina


edit: Unter folgendem Link findet man ein Schnttmuter zum "Römerschuh"
http://www.g-o-n.de/wissenswertes/anleitungen/index.php?p=bundschuhbau
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8408
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 09.06.2012 00:42    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Das was du da beschreibst ist mir grossenteils auch aufgefallen.
Allerdings habe ich eine ein bisschen andere Erklärung für den eleganteren Gang beim normalen Laufen. Ich vermute, dass der vordere Mittelfuss einen winzigen Tick schneller auf dem Boden abstützt als die Ferse. Das bewirkt eine leichte, aber nicht unbedeutende Abfederung und führt letztlich zu einem weniger harten Gang.

Als ich heute wieder unterwegs war spürte ich wenig von einem Gang mehr auf den "vorderen" Füssen, sondern ein fast gleichzeitiges auftreten von Zehen und Ferse, wobei ich wie auch du erwähnt hattest, den Eindruck hatte, dass der Schritt im Gegensatz zu früher deutlich stärker abgedämpft ist. Daher meine Vermutung, dass der Vorderfuss leicht abfedert. Ausserdem probierte ich dann spasseshalber mal absichtlich auf den vorderen Sohlen zu laufen, funktioniert recht gut, ist zwar ungewohnt, etwas anstrengend und vor allem merkte ich auch einen grösseren Druck auf die Sohlen (wegen dem harten Boden)... also insgesamt nicht sehr empfehlenswert, aber immerhin lustig das mal ausprobiert zu haben.
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8408
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 29.06.2012 22:35    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Update:
Barfussschuhe im Sommer.

Wir haben eine grosse Hitze zur Zeit und ich trage die Schuhe nach wie vor sehr rege. Was auffällt, dass bei grosser Hitze sie unbequem werden, weil es zu warm wird. Die Temperaturen sind allerdings mehr als 26 Grad tagsüber! Ich schätze sie gingen die letzten Tage gegen die 30 Grad, dazu kommt ein aufgeheizter Asphalt (schwarze Farbe!) und dass die direkte Sonnenstrahlung nochmals wärmer ist als die Lufttemperatur. Kurz, es darf nicht erstaunen, dass sowas nicht ohne Folgen bleibt. Dennoch zu gewöhnlichen schwarzen Schuhen verträgt man in den Barfussschuhen deutlich mehr.

Das einzige was mich nach wie vor etwas stört ist die fehlende Dämpfung, welche unsere harten, unnatürlichen Böden nicht bieten können gegenüber Naturböden (Waldboden, Wiese usw.). Daher spiele ich nach wie vor mit dem Gedanken sie mit einem flexiblen Schuh zu ergänzen, der eine deutlich dickere (=mehr Dämpfung) Sohle hat. Nunja, das dürfte wohl auch nicht ganz einfach sein und vor allem würde ich selbst da nicht ganz darauf verzichten wollen. Der Leidensdruck ist aber im Moment nicht sehr gross, also dürfte das wohl noch etwas dauern, bis ich da was finde... andere Dinge gehen im Moment vor.
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Saboe
Süchtig


Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 29.06.2012 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ein interessanter Gedanke, dass man beim Gehen eher abrollt und nur beim Laufen direkt auf dem Ballen aufkommt. Ich habe auch viele Videos zum "richtig laufen" gefunden, aber keine zum "richtig gehen". Meine Schwester hat übrigens im Zuge dieser ganzen "neuen Erkenntnisse" gejammert, dass ihr damals in der Grundschule gesagt wurde, sie solle beim Laufen darauf achten, mit den Fersen aufzukommen, weil sie eben mit den Zehen aufgekommen ist. Dann hat sie sich das mühsam abgewöhnen müssen Embarassed

So, ich habe mir inzwischen 2mm Sohlengummi und ein paar Schnüre besorgt (Materialkosten ca. 5 Euro) und nach den Anleitungen auf https://www.lunasandals.com/ ein Paar "Huaraches" Sandalen gebastelt Smile Hintergrund ist vor allem der, dass ich im Trekkingurlaub gern Sandalen mitnehmen möchte, die aber möglichst wenig wiegen und Platz im Rucksack wegnehmen sollen. Meine Schnürung ist aber etwas anders als in der Anleitung, wobei das eigentlich nur Design-relevant ist und von der Funktion her keinen Unterschied macht: Ich habe keine Löcher gestanzt, sondern die Schnur mithilfe einer Handnähmaschine und einem festen Zwirn an der Sohle festgenäht. Dann läuft bei mir die Schnur doppelt von der großen Zehe zum Mittelfuß anstatt einfach, und zugebunden wird am Fußgelenk und nicht auf dem Rist. Gefiel mir so einfach besser. Eine genauere Anleitung meiner persönlichen Schnürtechnik kann ich ja bei Bedarf noch nachliefern Wink Man muss schon drauf achten, dass die "tragenden Schnüre" alle gut sitzen, sonst rutscht man ziemlich drin rum. Aber wenn alles sitzt wie es soll kann man damit anscheinend sogar Marathon laufen.
Hier gibts Bilder von meinem Modell Smile
Lg
Sabine
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8408
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 30.06.2012 00:03    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Brauchst du deine Sole Runner eigentlich noch? Oder welche Schuhe nutzt du zur Zeit am meisten?
Das würde mich jetzt doch interessieren, da wir hier zwar viel über Barfussschuhe geschrieben haben, in der Praxis ist es meist aber wieder was anderes, ob man es dann auch wirklich braucht oder nicht.

Bei mir ist es wirklich so, dass ich meine meistens trage, wenn ich unterwegs bin. Ich hätte das wirklich nie gedacht, als ich sie kaufte, vor allem weil man so wenig dran hat und ich irgendwie das Gefühl hatte, die sind vielleicht was für die Freizeit, draussen mal zu spazieren oder so. Aber da täuschte ich mich gründlich. Zuhause trage ich meist keine Schuhe oder dann teilweise auch Birkenstock... wobei ich trage auch da nicht selten die Sole Runner... sie sind halt einfach sehr bequem.

Apropos "richtiges laufen/gehen"... ich hatte dazu ja auch einige Diskussionen u.a. mit meiner Schwester. Allerdings ist das Thema ehrlich gesagt in der letzten Zeit stark in den Hintergrund gerückt. Man läuft/geht anders, vor allem auch bewusster und das bleibt dann halt schon auch im Alltag haften, aber gross Gedanken mache ich mir zwischenzeitlich nicht mehr... viel mehr habe ich den Eindruck, dass da auch viel gesagt wird, was richtig oder falsch wäre, ähnlich wie bei der Ernährung und letztlich scheiden sich da dann die Geister. Ich habe aber den Eindruck, dass mehr noch der harte Boden in der Wahrheit ein Problem ist, neben den vielen Schuhe, die eigentlich alles andere als fussfreundlich sind. Und da geht es nicht mal ums richtige Gehen oder Laufen, sondern um fehlende Fussfreiheiten und unnatürliche Haltungen, in die der Fuss gezwungen wird. Also die eigentlich Erkenntnis bei mir ist, das Thema Barfuss und dass man sich intensiver damit auseinandersetzt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch am Thema harte Böden, Asphaltierung und Betonwüste wird sich dagegen in absehbarer Zeit wohl nicht so schnell was ändern.

Zu deinen neuen Schuhen... ja ich hatte ähnliche Überlegungen damals, als ich für die Kanaren packte, wobei mehr allgemein jetzt, die Schuhe waren bei mir wenn überhaupt ein Randthema (ich wollte ursprünglich gar kein zweites Paar mitnehmen, aber die Sole Runner nahmen dann auch kaum wertvollen Platz weg und sie waren letztlich Gold wert). Verkalkuliert hatte ich mich dann bei der Kleidung... ich hatte mich auf etwas wärmeres Wetter eingestellt, aber es ging dann letztlich doch (ich konnte es gut kompensieren).
Aber dennoch, bei der Kleidung kann man in der Regel fast am meisten sparen, kommt natürlich noch darauf an, was man sonst noch dabei hat, je nach dem wenn Zelt, Schlafmatte, Schlafsack usw. noch dabei sind, dann kann man auch da sehr viel noch optimieren. Beim Zelt kann man gut und gerne mehrere Kilo rausholen, beim Schlafsack geht es vor allem um das Packmass, aber auch um den Komfortbereich, sprich die Temperaturbereiche, welche der Schlafsack abdeckt, je nach Saison und Temperaturen kommt man möglicherweise mit einer kompakteren und weniger gut isolierenden Version gut aus... usw.
Zu den Sandalen selber muss ich sagen, dass ich für unterwegs lieber was Geschlossenes habe, das ist mir fast schon zu "nackt". Wobei ich denke, das ist auch stark Gewohnheit. Nur schon die Barfussschuhe haben mir sehr deutlich gezeigt, wie sehr man sich an ein Gefühl gewöhnen kann und wie sich das wiederum ändern kann... das ist viel auch Kopfsache Wink.
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Saboe
Süchtig


Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 01.07.2012 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Im Moment ist mir das Wetter für die SoleRunner meistens zu warm und ich trage Sandalen Cool So häufig wie du verwende ich sie wohl nicht, aber ich trage sie schon auch sehr gerne.
Mit dem Asphalt/harte Böden hast du sicher recht, das ist ein Problem. Aber so weich und federnd ist z.B. trockener Savannenboden ja jetzt auch nicht, von daher denke ich schon, dass der menschliche Fuß da einiges ab kann.
Schönen Sonntag euch!
Lg
Sabine
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8408
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BeitragVerfasst am: 01.07.2012 18:00    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Zitat:

Aber so weich und federnd ist z.B. trockener Savannenboden ja jetzt auch nicht, von daher denke ich schon, dass der menschliche Fuß da einiges ab kann.

Dennoch ist es ein ganz anderes Laufgefühl auf Sand oder selbst verdichtetem Boden zu laufen. Nur Felsen sind da eigentlich ähnlich hart. Aber kaum ein Mensch wird wohl freiwillig stundenlang tagtäglich nur auf Felsen laufen (wollen). Darauf wollte ich eigentlich hinaus.
Nur schon Gummi, Kork oder Holzboden wären weicher, aber halt draussen meist keine Option.

Übrigens ein guter Test für die Härte ist folgender:
Man nehme ein Trinkglas (aus echtem Glas) und lasse es ab einer gewissen Höhe fallen und dann vergleiche man die Höhe, ab der es unbeschadet unten ankommt und ab wann es kaputt geht. Steinböden/Fliesen (wie man es in vielen Küchen hat) sind da sehr heikel, ebenso der Asphalt draussen, oder Pflasterstein oder Beton. Nur schon ein Holzboden ist besser und ich denke ganz bestimmt auch ein Savannenboden ist es ebenso Wink.
Unsere Füsse spüren diesen Unterschied genauso.
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8408
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 08.07.2012 20:19    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Noch ein Test: Wasserdurchlässigkeit oder Patagonien-Test

Ich habe letzten Freitag eine interessante Strecke gefunden, die viel Naturboden bot. Es war abend, zwar trocken, aber es hatte geregnet und die Vegetation feucht. Ich war wahrscheinlich etwa eine Stunde unterwegs über feuchte Wiese, dabei zeigte sich, dass die Schuhe dieser Feuchtigkeit durch Vegetation nicht gewachsen waren: meine Füsse wurde nach und nach komplett nass, das Wasser drang offenbar oben über den Stoff in den Schuh. Anders als bei Regenwetter und Asphalt konnte ich den Schuh nicht schützen noch half die wasserdichte Sohle.
Später fing es dann noch an zu regnen, wobei ich da dann auf asphaltierten Wegen unterwegs war.

Fazit: Die feuchte Vegetation offenbarte einen der Nachteile dieser Schuhe, während normales Regenwetter auf Asphalt kein Problem ist, kann bei feuchter Vegetation Feuchtigkeit durch den Stoff auf der Oberseite des Schuhs eindringen. Ist das Wetter kalt und ist man entfernt von der Zivilisation (wie das beispielsweise in Patagonien, im windigen und regnerischen Süden von Chile, der Fall ist), dann kann das wohl ein deutlicher Nachteil sein.
Dennoch spricht nichts dagegen, dass man ihn auf Reisen als leichter Schuh dabei haben kann bei trocker Witterung und Vegetation.
In städtischem Umfeld dagegen ist er für mich nach wie vor eine gute Bereicherung, den ich bei jedem Wetter gerne nutze.
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Saboe
Süchtig


Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 09.09.2012 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich dachte mir ich weise euch mal auf meine Entdeckung hin, dass ein paar Modelle der senmotic pure shoes zur Zeit recht ordentlich reduziert sind, und auch der Versand gratis ist:
http://www.senmotic-barfussschuhe.de/barfussschuhe-angebote/
Ich bin schwer versucht, mir ein paar fürs Büro zu kaufen... Was mich an den Schuhen nur stört ist hinten diese seltsame hochstehende Lasche mit dem riesigen Loch darin.
Außerdem gibts jetzt endlich einen Testbericht zu den Vivobarefoot auf http://barfussschuhe-test.blogspot.de/. Besonders gut wegkommen tun sie allerdings nicht.
Was machen denn die selbstgebastelten in der Zwischenzeit?
Lg
Sabine
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8408
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 09.09.2012 22:50    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Wo siehst du da ein Loch? Ich sehe die irgendwie immer nur von der Seite und da kann man gar nichts erkennen.
Welche mir allerdings gar nicht gefallen sind die hohen Modelle (Evolution/Revolution H1).

Zur Bewertung, spielst du immer noch mit dem Gedanken den Vivobarefoot evtl. anzuschaffen?
Was wir halt nicht wissen, wie andere Modelle abschneiden, sprich ob sie ähnlich sind oder ob es da Unterschiede gäbe. Das Abschneiden hatte mich aber auch ein bisschen überrascht. Wobei bei den wichtigen Kriterien wie Nullabsatz, Flexibilität, Zehenfreiheit und physiologische Funktion schneidet er eigentlich nicht so schlecht ab. Die Hauptkritikpunkte sind die Verarbeitung sprich das Material, die fehlende soziale Verantwortung (Produktion in China) und halt eben das fehlende Barfussgefühl (was m.E. auch ein Vorteil sein kann gerade bei einem Zweitschuh. Ich zumindest überlege mir neben dem Sole Runner noch einen weniger empfindlichen Schuh zu haben, der aber trotzdem flexibel ist, kein Nullabsatz und Zehenfreiheit hat).
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Murx Pickwick
Quoten-Kobold


Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 4559
Wohnort: Runkel

BeitragVerfasst am: 10.09.2012 19:07    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Was die Schädlichkeit von Asphalt angeht, ich bin sehr lange in Berlin sobald die Temperaturen es zuließen und bis es mir an den Füßen zu kalt wurde in Berlin barfuß gelaufen. Ich hatte deutlich weniger Probleme mit dem Asphalt, wie ich Probleme mit Schuhen auf den weichen Wald- und Feldwegen jetzt in Wessiland habe. Selbst Gelenkprobleme der Knie sind eindeutig stärker mit Schuhen und Sandalen, egal ob Asphalt oder Feldweg, wie in der Barfußzeit in Berlin.
Verschleiß kann es nicht sein, in Berlin bin ich auf Barfuß umgestiegen, weil ich eben barfuß weniger Probleme mit Kie und Co hatte ... kurzum, normales Schuhwerk ist ungesund, Sandalen sind etwas gesünder (mit denen renn ich meist auch im Winter durch die Gegend, Stiefel kommen erst an die Füße zum Arbeiten oder aber bei Schnee), aber der Asphalt tut nicht viel zur Abnutzung von Gelenken etc zu ...

In meiner Barfußzeit bin ich auch gern im Gebirge barfuß gelaufen, gab leider nur wenig Gelegenheit dazu - aber da hab ich eindeutig die Steine zum Laufen bevorzugt, war angenehmer, man konnte besser abtreten, wie auf tückischen Pflanzengrund. Was sehr unangenehm war, das waren Schotterwege, die hatten meine Hornhaut, die sich in der Barfußzeit bildete und die mich vor heißem Asphalt im Sommer, Glassplittern etc schützte, binnen kürzester Zeit abgeschabt und ich hatte das Gefühl, auf wunden Sohlen zu laufen.
Meine Hunde hatten übrigens dasselbe Problem ... ein kurzer Spurt über Schotter und die Sohlen mußten verarztet werden!

Ich hab vor kurzem angefangen, ein gewisses Interesse an hochhackigen Schuhen zu entwickeln ... und hab erstaunt festgestellt, daß ich selbst in High Heels (heißen doch glaubs so, oder? Also die Stöckelschuhe, wo man fast auf Zehenspitzen läuft) ohne Übung laufen und sogar rennen konnte ... das einzige, was mich störte, war, daß ich so hoch gehen konnte, wie ich wollte, ich immer mit der Ferse auftrat. Offenbar mach ich das nicht mal in Schuhen, sondern komme offenbar doch selbst beim langsamen Gehen zuerst mit dem Ballen auf und feder dann auf die Ferse ab.
Bei hochhackigen Schuhen probiere ich das Gleiche und heb die Ferse an, sobald ich da beim Aufkommen Widerstand spüre - kurzerhand, je höher die Hacken, desto mehr mutiere ich vom Ballengänger zum Zehenspitzenballettänzer Very Happy
Was mich auch erstaunte, daß ich sehr lange in hochhackigen Schuhen laufen und sogar wandern kann ... normal ist das nicht, die Meisten, die das erste Mal derartig hochhackig laufen, sprechen über starke Schmerzen in Knieen, Füßen und teilweise sogar in der Hüfte. Allerdings waren die Schuhe, die ich früher als Messetreter benutzt habe (und die ich heute noch habe, nach über 16 Jahren!), und mit denen ich oft zwei, drei Tage nacheinander den ganzen Tag über die Messe gelaufen bin, auch hochhackige Schuhe - allerdings moderat hochhackig, da konnte ich noch ohne Probleme über den Ballen laufen und mit der Ferse abfedern. Außerdem sind die extrem ausbalanciert, was man von vielen hochhackigen Schuhen nicht sagen kann. Erst nach 6 - 8 Stunden stehen und laufen auf der Messe fingen mir die Ballen an wehzutun, in allen anderen Schuhen (einschließlich Sportschuhen) taten mir die Füße schon nach spätestens zwei Stunden weh.

Interessanterweise hab ich von einer Balett-Tänzerin ähnliche Erfahrungen gehört, auch sie konnte auf Anhieb selbst mit den hochhackigsten Schuhen problemlos, lange und sicher laufen, trotzdem ihre Mutter immer auf flache Absätze geachtet hatte. Aber Balett-Tänzer werden ja auch darauf getrimmt, auf Ballen und Zehen zu tanzen. Dürfte also einen ähnlichen Effekt haben, wie das Barfußlaufen oder das Laufen in Barfuß-Schuhen.
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Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!

Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.

Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
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Saboe
Süchtig


Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 10.09.2012 22:56    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Das Loch kann man auf einigen Übersichtsbildern erahnen, und in den Videos sieht man es. Außerdem ist vorne zwischen Sohle und Oberschuh so ein seltsames keilförmiges Stück aus einem anderen Material oder zumindest mit anderer Struktur... irgendwie sieht das echt komisch aus. Und ich gebe dir absolut Recht: Die hohen Schuhe gefallen mir auch überhaupt nicht.
Was ich jetzt gesehen habe: Die Schuhe von Bär haben auch fast alle einen Nullabsatz.
Grundsätzlich kommen die Vivobarefoot für mich schon auch noch in Frage, ja. Wobei ich die Trekkingschuhe, die sich meine Schwester gekauft hat, schon etwas steif finde. Hm.
So jetzt aber noch eine Neuentdeckung von heute: Sole Runner erweitert seine Produktpalette! Bald soll es auch Lederschuhe geben. Im Katalog einfach mal nach weiter hinten blättern, bei "Preview": http://sole-runner.com/katalog.html und hier nochmal ein größeres Bild des "Mito": http://www.themenportal.de/bilder/sole-runner-mito.
Da scheint sich ja was zu tun Smile
Lg
Sabine
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
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Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 05.01.2013 12:13    Titel: Re: Barfussschuhe - mehr als bloss ein Trend? Antworten mit Zitat

Update:
Inzwischen konnte ich die Schuhe auch im Winter testen. Meine Erfahrung, man merkt den kalten Boden schon, da die Schuhe eben recht dünn sind und wenig isolieren. Ich persönlich mag das nicht so sehr, wobei man merkt wirklich in erster Linie den Bodenkontakt zum Kälte leitenden Boden.
Wer etwas empfindlicher ist, kann jedoch auch mit dicken Socken sich etwas schützen, dann hat man zwar weniger Barfuss, aber ist unter Umständen sinnvoller, als normale Schuhe zu verwenden, da es im Schuh keinen Absatz gibt, sondern alles flach ist.

Ich muss jedoch sagen, dass ich sie jetzt auch im Winter ab und zu brauche, zwar mehr Indoor oder schnell mal raus in den Garten oder so (sind auch sehr einfach zum Reinigen) und zum Klettern hab ich sie auch schon gebraucht. Wenn es aber schneefrei ist, brauche ich sie gerne auch zwischendurch mal für raus in die Natur zu gehen oder wenn ich in die Stadt gehe.

Ich hatte sie übrigens auch bei der letzten Kanaren-Reise dabei und dort fleissig gebraucht. Für längere Wege und vor allem auch für das Wandern auf dem Vulkan bevorzugte ich jedoch die Wanderschuhe. Ganz so problematisch ist es zwar nicht mit dem spitzen Vulkangestein, kürzere Strecken legte ich dort mit ihnen auch zurück, ich könnte mir aber dennoch denken, dass es auf die Dauer das Material stark strapaziert. Bislang sind die Sohlen auf jeden Fall noch heil und ich hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibt. Sie sind letztlich ein wichtige Option geworden, für die ich mich immer wieder mal gerne bewusst entscheide. Ich bevorzuge es jedoch sie zu tragen, wenn ich kein Stress habe um den Boden damit auch bewusst wahrzunehmen. Das ist denn auch einer der Gründe, wieso ich sie mag, ein weiterer Grund ist die grössere Freiheit beim Laufen und Bewegen der Zehen.
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