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Zuckerschoten?
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Autor:  nettl [ 02.08.2008, 23:49 ]
Betreff des Beitrags:  Zuckerschoten?

Hallo alle zusammen,

ich hab mal ne Frage bezüglich Zuckerschoten (weiß jeder was ich meine)? Kann man die den Chins in kleine Mengen geben oder nicht? :? Ich hab es meine mal hingehalten und die hätten am liebsten alles sofort haben wollen. Ich hab mich aber nicht getraut. Die Bohne als Pflanze ist wohl ne so gut, aber getrocknete Erbsen gehen ja auch (wenns auch selten sein soll).?
Bin dankbar für AW´s :idea:

LG Janet

Autor:  davX [ 03.08.2008, 10:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zuckerschoten?

Huhu,

ich musste jetzt gerade nachschauen was Zuckerschoten sind, aber für die, die es auch nicht wissen:
Erbsen/Zuckerschoten

Ehrlich gesagt sind Erbsen für mich doch etwas Fremdland, da habe ich mich bisher nicht so recht rangewagt. Allerdings die getrockneten Erbsen dürften geeignet sein, wobei ich jetzt nicht weiss, inwiefern darin Trypsin-Inhibitoren enthalten sind, welche mit feuchter Hitze (Wasserdampf) inaktiviert werden müssten.

Folgender Thread dürfte diesbezüglich vielleicht noch nützlich sein, da er sich mit der Erbsen-Problematik beschäftigt:
Fakt oder Legende? Hemmstoffe in Erbse?

Autor:  nettl [ 03.08.2008, 11:17 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zuckerschoten?

Hallo,
danke fürs raussuchen. Ich meine die frische Zuckerschote. Also mehr die Hülle. Wie gesagt, die waren ALLE scharf drauf. Was selten ist bei meinen, denn sonst habe ich nur einen "Allesfresser" in der Gruppe. Ich schau mal weiter ob ich was finde.

Autor:  Johnny99 [ 03.08.2008, 11:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zuckerschoten?

http://kaninchenzucht.de/forum/read.php ... msg-134915

Bei den üblichen Verdächtigen wirst Du dann wohl nur was über Blähungen finden... %)

Autor:  Murx Pickwick [ 03.08.2008, 12:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zuckerschoten?

Zuckerschoten können sogar von Hund und Mensch gefuttert werden, die eindeutig Omnivoren sind ... da sollten eigentlich Chinchillas als Kräuterfresser noch weniger Probleme haben :D

Selbst Erbsenkraut wurde noch im vorigen Jahrhundert an Kaninchen verfüttert - zumindest Medo und Lino scheinen noch robuster zu sein, was Pflanzengifte angeht, wie die Kaninchen. Also sollte das auch gehen.

Die bekannten Trypsinhemmer in der gesamten Erbsenpflanze haben eine recht geringe Konzentration, Luzerne enthält mehr als das fünffache dieser Hemmstoffe. Und Luzerne wiederum gilt als die Königin der Futterpflanzen *räusperundhüstel*
Luzerne wird in geringen Mengen von Medo und Lino vertragen - sie zeigen übrigens bei Luzerne das gleiche Verhalten wie die meisten meiner Kaninchen, wenn es Luzerne gibt, wird viel Buche gefressen, ersatzweise, wenn keine Buche da ist, andere Bäume ...

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